Foto:©Elisabeth Anton
Menschheit, wie erbärmlich arm du geworden
Ein Schatten, so still, so wortlos
Kauert zwischen den Mauern eines Krankenhauses
Zwischen Bett, Kissen, Decke und Hoffnung
Kann es einfach nicht verstehen
Warum, wie Schicksal austeilt
Hoffnung leben fällt schwer, im Augenblick
So unbedeutend dieser Schatten
In diesem Massenbetrieb
Wo keiner mal fragt
Ob Seele, Herz, Bein oder Schulter schmerzen
Wo keiner daran denkt
Dass auch ein Schatten durch Licht entsteht
Welch erbärmlich arm gewordene Menschheit
Einer sich langsam auflösenden Zivilisation…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.09.2021

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