Mittwoch, 22. September 2021

Nichts ist mehr, wie es mal war

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Nichts ist mehr, wie es mal war                      

            Für Helmuth

  

Vollmond hütet über Nacht und Welt

Ich lasse meine Erinnerungen Revue passieren

So vieles uns vom Leben bestellt

Glück und Leid unsere Jahrzehnte zieren

 

Ich halte sie fest, manche Erinnerung

Vor mir ein Bild, dort im Wald auf der Bank

Voller Glück unsere Jahrzehnte, voller Hoffnung

Am Gipfelkreuz unser Gebet, voller Ehrfurcht und Dank

 

Bis, irgendwann, das Schicksal seine Tragödien verteilt

Und sparte nicht, beim Einschenken in mein Glas

Ein neues Bild, vor deinem Grab ich verweilt

Stelle fest, für Glück und Leid gibt es kein Maß

 

Unsere Jahre, sie waren einst Märchenland

Bis der Tod in der Jugend deines Herbstes dich mitgenommen

So leer unsere Wege, wo einst wir gegangen Hand in Hand

Seit du im Sternengarten, alles ein fremdes Gesicht bekommen

 

Ich reihe sie auf, Erinnerung um Erinnerung

Wie schön auch diese Bilder, nichts ist mehr, wie es mal war

Alles dahin – ob Weg, ob Ziel, ob Traum, ob Hoffnung

Ohne dich ist nichts mehr, so wie es mal war...

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  28.09.2018

 

 

 

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wer hätte das gedacht

                  Foto:©Elisabeth Anton     Wer hätte das gedacht                                                         Weihnachtszei...