Foto:©Elisabeth Anton
Nichts ist mehr, wie es mal war
Für Helmuth
Vollmond hütet über Nacht und Welt
Ich lasse meine Erinnerungen Revue passieren
So vieles uns vom Leben bestellt
Glück und Leid unsere Jahrzehnte zieren
Ich halte sie fest, manche Erinnerung
Vor mir ein Bild, dort im Wald auf der Bank
Voller Glück unsere Jahrzehnte, voller Hoffnung
Am Gipfelkreuz unser Gebet, voller Ehrfurcht und Dank
Bis, irgendwann, das Schicksal seine Tragödien verteilt
Und sparte nicht, beim Einschenken in mein Glas
Ein neues Bild, vor deinem Grab ich verweilt
Stelle fest, für Glück und Leid gibt es kein Maß
Unsere Jahre, sie waren einst Märchenland
Bis der Tod in der Jugend deines Herbstes dich mitgenommen
So leer unsere Wege, wo einst wir gegangen Hand in Hand
Seit du im Sternengarten, alles ein fremdes Gesicht bekommen
Ich reihe sie auf, Erinnerung um Erinnerung
Wie schön auch diese Bilder, nichts ist mehr, wie es mal war
Alles dahin – ob Weg, ob Ziel, ob Traum, ob Hoffnung
Ohne dich ist nichts mehr, so wie es mal war...
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
28.09.2018
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