Foto:©Elisabeth Anton
Alltäglichkeiten zur Zeit der Diktatur
Der Morgen denkt an seinen Tag
Die Menschen fleißig unterwegs
Der Weg zum artesischen Brunnen
Über die einzige Kanalbrücke dieser Straße
Wo, Richtung Süden, das Land der Freiheit zu sehen
Hinter diesen Stacheldrahtgrenzen der Diktatur
Galoppierende Pferde reißen mich aus meinen Gedanken
Zwei Soldaten reiten Richtung Stadtrand
Um, die Feldwege zu kontrollieren
Sollten sich „Landesflüchtige“ dort verstecken
Um Angst zu verbreiten, protzten sie
Mit ihren aufgepflanzten Gewehren
Alltäglichkeiten in meinem Leben
Die, schwer zu ertragen waren
Aber auch Kraft schenkten
Dass Freiheit nicht nur ein Traum
Wenn du den Mut, dafür zu kämpfen
Mit allen Konsequenzen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.10.2021
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