Mittwoch, 20. Oktober 2021

Alltäglichkeiten zur Zeit der Diktatur


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Alltäglichkeiten zur Zeit der Diktatur                           

 

Der Morgen denkt an seinen Tag

Die Menschen fleißig unterwegs

 

Der Weg zum artesischen Brunnen

Über die einzige Kanalbrücke dieser Straße

 

Wo, Richtung Süden, das Land der Freiheit zu sehen

Hinter diesen Stacheldrahtgrenzen der Diktatur

 

Galoppierende Pferde reißen mich aus meinen Gedanken

Zwei Soldaten reiten Richtung Stadtrand

 

Um, die Feldwege zu kontrollieren

Sollten sich „Landesflüchtige“ dort verstecken

 

Um Angst zu verbreiten, protzten sie

Mit ihren aufgepflanzten Gewehren

 

Alltäglichkeiten in meinem Leben

Die, schwer zu ertragen waren

 

Aber auch Kraft schenkten

Dass Freiheit nicht nur ein Traum

 

Wenn du den Mut, dafür zu kämpfen

Mit allen Konsequenzen…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  18.10.2021

 

 

 

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