Foto:©Elisabeth Anton
Auch Herbstfarbenleuchten verblasst einmal
Der Regen hüllt Wiesen, Gärten, Felder ein
Verwelkte Gräser schaffen diese Last nicht mehr
Sie knicken zur Erde, ein letztes „Stell dich ein!“
Es trauert des Herbstes Farbenmeer
Sein Leuchten längst verloren
Grau in Grau der Regenwolken Macht
Schönheit durch Herbst einst geboren
Vergänglichkeit alles mit stetem Schritt bedacht
Zuerst das Farbenleuchten im letzten Herbstsonnenlicht
Dann bringt der säuselnde Wind Sturm und Regen
Vergänglichkeit, sie vergisst nicht
Uns zu zeigen, dass Natur, Himmel und Leben ein Erdensegen
Wer schaut noch hin, wer fragt sich heute schon
Wo jetzt die vielen Käfer, Vögel, Insekten, Blumen alle hin
Schwindende Blätterfarbenschönheit der Vergänglichkeit Lohn
Ewiges Wandeln, stetes Wandern Richtung Ewigkeit, allen Daseins Weg, Ziel, Sinn
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
04.10.2021
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