Foto:©Elisabeth Anton
Das kann nur Heimatweihnacht sein
Heimat, sie ist wie ein edler Stern
Tief im Herzen, wie funkelndes Licht
Heimat, unbezahlbarer Edelstein, ob ihr nah oder fern
Wer Heimat gelebt, der vergisst sie nicht
Nicht die Jahre unbeschwerter Kindheit
Wo tobende Kinder noch keine Last
Nicht die Nachbarschaft, Grüßen, Helfen, zu jeder Jahreszeit
Nicht den bunt geschmückten Maibaummast
Wer Heimat gelebt, denkt gerne an die Zeit
Wo „Danke!“ und „Bitte!“, jeder Gruß von Herzen
Wie schön sie war, die unvergessene Schulzeit
Zeiten, wo beim Spiel man sie vergessen, die Knieschmerzen
Wie schön es war, wo noch die Bank vor dem Haus
Erzählen, spielenden Kindern zusehen noch eine Glückseligkeit
Wo die Katze noch gefangen ihre Maus
Weil, im Kreislauf der Natur zu leben noch Selbstverständlichkeit
Keiner sich geschämt, seine Muttersprache zu sprechen
Nach der Schule beherrschte man sie, die Rechtschreibung
Wo nicht jede Biene, jede Mücke nur noch am Stechen
Wir lebten in der Natur, mit ihr, voller Ehrfurcht, Dank, Hoffnung
Heimat leben, das war oberstes Gebot
Man liebte Alltag, half mit, ob Hausarbeit, ob Garten
Man übersah sie nicht, des Nachbarn Not
Was konnte man, voller Freude, auf Heiligabend warten
Und wenn der Christbaum in seinem Lichterglanz
Ein Leuchten schenkte, bis tief in jede Seele hinein
Hörte man von fern Heimatglocken läuten, der Engel Tanz
Und jeder spürte, das kann nur Heimatweihnacht sein
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
23.12.2018
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