Freitag, 24. Dezember 2021

Das kann nur Heimatweihnacht sein


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Das kann nur Heimatweihnacht sein                                     

 

Heimat, sie ist wie ein edler Stern

Tief im Herzen, wie funkelndes Licht

Heimat, unbezahlbarer Edelstein, ob ihr nah oder fern

Wer Heimat gelebt, der vergisst sie nicht

 

Nicht die Jahre unbeschwerter Kindheit

Wo tobende Kinder noch keine Last

Nicht die Nachbarschaft, Grüßen, Helfen, zu jeder Jahreszeit

Nicht den bunt geschmückten Maibaummast

 

Wer Heimat gelebt, denkt gerne an die Zeit

Wo „Danke!“ und „Bitte!“, jeder Gruß von Herzen

Wie schön sie war, die unvergessene Schulzeit

Zeiten, wo beim Spiel man sie vergessen, die Knieschmerzen

 

Wie schön es war, wo noch die Bank vor dem Haus

Erzählen, spielenden Kindern zusehen noch eine Glückseligkeit

Wo die Katze noch gefangen ihre Maus

Weil, im Kreislauf der Natur zu leben noch Selbstverständlichkeit

 

Keiner sich geschämt, seine Muttersprache zu sprechen

Nach der Schule beherrschte man sie, die Rechtschreibung

Wo nicht jede Biene, jede Mücke nur noch am Stechen

Wir lebten in der Natur, mit ihr, voller Ehrfurcht, Dank, Hoffnung

 

Heimat leben, das war oberstes Gebot

Man liebte Alltag, half mit, ob Hausarbeit, ob Garten

Man übersah sie nicht, des Nachbarn Not

Was konnte man, voller Freude, auf Heiligabend warten

 

Und wenn der Christbaum in seinem Lichterglanz

Ein Leuchten schenkte, bis tief in jede Seele hinein

Hörte man von fern Heimatglocken läuten, der Engel Tanz

Und jeder spürte, das kann nur Heimatweihnacht sein

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  23.12.2018

 

 

 

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