Foto:©Elisabeth Anton
Rennen, nur noch ein Rennen durch die Zeit
Die Menschen rennen durch ihren Alltag, so blind
Durch Augenblick, Stunde, Zeit, ihr Leben
Ohne zu schauen, wie schön Natur, das Leben sind
Was uns alles, kostenlos, gegeben
Kaum einer bewundert noch die Blumen am Wegrand
Die Masse geht selbst an der blühenden Linde vorbei
Kaum einer reicht noch seine Hand
Den Hilfebedürftigen. Leid des anderen, das ist einerlei
So viel Herzlosigkeit wie heute
Hat es auf diesem Erdball noch nie gegeben
Noch nie so klar, der Unterschied zwischen Menschen und Leute
Kaum einer schaut zur Uhr, wie es dahinfließt, sein Leben
Rennen, nur noch ein Rennen durch die Zeit
Ob aus Überlebensgründen, ob aus Profitgier
Sie ist so herzlos geworden, dieser Erde Menschheit
Das gibt es schon lange nicht mehr, ein WIR
Mensch, schau einfach mal zur Uhr
Wie schnell deine Jahre vergehen
Wie eng, wie einsam, wie kurz, deine Lebensspur
Willst du nicht in Ehrfurcht vor Menschen, Natur, Leben, Erde, Himmel stehen
Schaut endlich zur Natur, ihrer Schönheit
Wie vollkommen eine Blüte kann sein
Geht nicht blind am Leid des anderen durch eure Zeit
Um sich, irgendwann mal, zu wundern, wie kurz ein Dasein…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
03.07.2021
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