Foto:©Elisabeth Anton
Weihnachten in der Heimat, welch Seelenreichtum
Ich schließe die Augen, stehe vor dem Kirchenportal
Meiner Heimatkirche. Meine Gedanken still und leise
Heimweh atmet ewig in mir, hat keine Wahl
Heimweh lebt, auf seine Art und Weise
Ich gehe weiter, bis vor den Kirchenaltar
Wo einst ich getauft, in ehrfurchtsvoller Heiligkeit
Heimatkirche, wie vertraut sie allen war
Heute, überall nur noch Heimatlosigkeit
Generationen haben alles verloren
Seit ihre Wege in die Freiheit durch Heimataufopferung
Dort, wo einst Heimatliebe tief im Herzen geboren
Heimatgeborgenheit nur noch verlorene Umarmung
Ich höre Großmutter „Stille Nacht“ singen
Großvater noch einige Holzstücke vor den Ofen gebracht
Weihnachten ist kein Fest zum Gelingen
Es ist diese edle Herzenssache, Seelenreichtum in stiller Nacht
Glockengeläut durch die stille Winterlandschaft
Engel lassen Sternengirlanden über die Erde fallen
Heimat, leer deine Gassen, dahin all die Nachbarschaft
In weiter Ferne die allerletzten Heimatlieder verhallen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.12.2021
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