Donnerstag, 13. Januar 2022

Der Tod, die Allmacht über jedes Leben


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Der Tod, die Allmacht über jedes Leben                                

 

Der Tod reduziert das Leben

Überall, in jedem Augenblick

Ob jung, ob alt, ob Bergeshöhn´, ob Täler

Zu allen Jahreszeiten, zu jeder Tageszeit

Ob allein, ob mit der Familie

Ob gesund oder krank

ER kommt, ohne Termin

Wann immer ER das will

Ob Dorf, Stadt, Land, Gebirge

Fluss, Meer, Bach, Ozean, überall

Die Allmacht über jedes Leben

Manch einer verwelkt bis zum Winterabend

Andere müssen in der Blüte ihrer Jugend gehen

Das Leben gibt, der Tod nimmt

Unbarmherzig, grausam wütet ER

Fragt nie nach Schmerz, Leid

Wer diese überleben kann, muss

Wer diese Tränen weinen muss

Der Tod, ER, ist immer skrupellos

Nur selten, manchmal, auch Erlösung

Wo keine Rettung mehr möglich

Wo Leid, Schmerz und Qual unerträglich

Der Tod, ER fragt weder nach Hoffnung

Auch nicht nach deinen Träumen

ER kommt einfach, nimmt und geht

Stumm und wortlos, eiskalt und erbarmungslos

Hinterlässt grenzenloses Leid

Schmerz für die Hinterbliebenen

Für ein ganzes Leben lang

Der Tod, der Sensenmann

Der weder Gras noch Klee mähen will

Er nimmt mit seiner Sense das Wertvollste auf dieser Erde

Das Leben der Menschen, Pflanzen, Tiere

Das Leben aller Lebewesen

Der Tod, ER, ER ist die Allmacht über jedes Leben

Für alles und jeden von uns

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  10.01.2022

 

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