Foto:©Elisabeth Anton
Der Tod, die Allmacht über jedes Leben
Der Tod reduziert das Leben
Überall, in jedem Augenblick
Ob jung, ob alt, ob Bergeshöhn´, ob Täler
Zu allen Jahreszeiten, zu jeder Tageszeit
Ob allein, ob mit der Familie
Ob gesund oder krank
ER kommt, ohne Termin
Wann immer ER das will
Ob Dorf, Stadt, Land, Gebirge
Fluss, Meer, Bach, Ozean, überall
Die Allmacht über jedes Leben
Manch einer verwelkt bis zum Winterabend
Andere müssen in der Blüte ihrer Jugend gehen
Das Leben gibt, der Tod nimmt
Unbarmherzig, grausam wütet ER
Fragt nie nach Schmerz, Leid
Wer diese überleben kann, muss
Wer diese Tränen weinen muss
Der Tod, ER, ist immer skrupellos
Nur selten, manchmal, auch Erlösung
Wo keine Rettung mehr möglich
Wo Leid, Schmerz und Qual unerträglich
Der Tod, ER fragt weder nach Hoffnung
Auch nicht nach deinen Träumen
ER kommt einfach, nimmt und geht
Stumm und wortlos, eiskalt und erbarmungslos
Hinterlässt grenzenloses Leid
Schmerz für die Hinterbliebenen
Für ein ganzes Leben lang
Der Tod, der Sensenmann
Der weder Gras noch Klee mähen will
Er nimmt mit seiner Sense das Wertvollste auf dieser Erde
Das Leben der Menschen, Pflanzen, Tiere
Das Leben aller Lebewesen
Der Tod, ER, ER ist die Allmacht über jedes Leben
Für alles und jeden von uns
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.01.2022
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen