Foto:©Elisabeth Anton
Mein Herrgott, ich weiß
Mein Herrgott
Du hast schon immer gewusst
Was du mir, wann
Vor die Füße gelegt
Ich war und ich bin dankbar
Dass du mir auch die Kraft, die Hoffnung geschenkt
Immer aufrecht zu gehen, zu bleiben
Um alles, voller Würde, zu tragen, zu überleben
Ich bin müde geworden
Im Herbst meines Lebens
Müde, vom Schmerz, vom Leid
Von den Tränen, der Traurigkeit
Ich vertraue dir, mein Herrgott
Bis ans Ende meiner Zeit
Und hoffe, wünsche mir, in aller Stille
Dass du mir noch einen Wunsch erfüllen kannst
Auch wenn der Winter schon vor meiner Tür
Bitte, schenke mir noch etwas „Zeit“
Damit mein Kind nicht so lange allein auf dieser Welt
Ich weiß, du hast mich nie vergessen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
06.08.2016
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