Samstag, 19. Februar 2022

Ehrfurcht vor der Heimat! Hatzfeld ist einzigartig


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ehrfurcht vor der Heimat! Hatzfeld ist einzigartig                      

 

Der Wind bewegt Strauch, Gräser und Baumkronen

Die Schneeglöckchen neigen sich hin und her mit dem Wind

Meine Gedanken daheim. Wie gerne würde ich wieder zuhause wohnen

Da, wo die Jahre voller Einzigartigkeit, da, wo ich gelebt als Kind

 

Ich sehe, wie alles mit reichem Knospenteppich bedeckt

Die Blumen werden bald, um die Wette, in Reih und Glied stehen

Der Hahn hätte mich jetzt schon längst mit seinem Krähen geweckt

Und ich würde schon durch Hof, Garten, zum Schweinestall gehen

 

Es war eine Welt, so anders, eine so natürliche Zeit

Man lebte und spürte noch, dass Leben einmalig und lebenswert

Man lebte noch wundervolle heimatliche Geborgenheit

Ich höre heute noch wie es, fast erzählend, knistert, das Holz im Herd

 

Ich sehe die Eiszapfen, die längst getaut, der Frühlingspracht Wasser gespendet

Ich sehe, wie die Tauben sich freuen, dass der Frühling schon so nah

Ich sehe den alten Wintermantel trocknen im Wind – zugeknöpft und gewendet

Dann ist er wie neu im nächsten Winter, als ob für ihn ein Wunder geschah

 

Was freute man sich an so vielen einfachen, schönen Sachen

Die heute keiner mehr sehen noch haben will

Nur eines weiß ich: Was die Menschen heute so vieles, sinnlos, kaputt machen

Kann nicht gut gehen. Eines Tages steht die Uhr unserer Natur still

 

Was waren das für Blumen-, Duft-, und Blüteneigenarten, typisch für jede Jahreszeit

Wir lebten inmitten dieser Natur. Wir hegten, pflegten und liebten ihre Schönheit

Heimat! In Gedanken berühre ich unsere so wunderbar gelebte Zeit

Die Stunden so unvergessen. Hatzfeld, wir lebten deine Einzigartigkeit

 

Diese Welt scheint längst vergangen zu sein, einfach dahin

Warum wohl Menschen nicht mehr in der Natur, mit ihr leben wollen

Was waren das für Zeiten... Alles hatte Ziel, Wert, Ehrfurcht und Sinn

Es scheint, dass sehr bald, die letzten Schönheiten durch die Gassen Hatzfelds rollen

 

Hatzfeld! Ich bete für dich, dass deine Jahre die Natur weiter berühren

Dass deine Menschen Achtung, Ehrfurcht vor deiner Geschichte, deiner Schönheit zeigen

Heimat! Ich wünsche, dass die Bewohner den Zauber deiner Einzigartigkeit spüren

Hatzfeld! Meine Ehrfurcht wird sich immer vor dem Augenblick deines Seins verneigen

 

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  25.02.2007

 

 

 

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