Foto:©Elisabeth Anton
Für ein Kriegsgedicht
Für ein Kriegsgedicht
Kann ich keine Worte suchen
Weil meine Seele, mein Herz
Worte ausspucken, immer wieder
Die vom Grauen fast erstickt
Sie reihen sich aufs Papier
Aus Entsetzen und Verzweiflung
Bei all den Gräueltaten
Bei all diesen Grausamkeiten
Sind Vernunft und Logik
Nur noch Gefangene einer Sprachlosigkeit
Weil die Zerstörungen, das Leid, nicht zu verstehen
Nicht zu verstehen, was hier in der Ukraine
Menschen anderen Menschen zufügen
Für ein Kriegsgedicht
Fließen meine Worte, verzweifelt
Von den Bildern des Grauens
Die meine Seele, mein Herz erreichen
Mich zutiefst berühren
Wenn ich sehe, was man Unschuldigen antut
Und keiner will diesen verheerenden Krieg stoppen
Stoppt ihn endlich, diesen barbarischen Krieg!
Stoppt das Töten, stoppt diese Tragödien!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
05.03.2022
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