Sonntag, 6. März 2022

Für ein Kriegsgedicht


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Für ein Kriegsgedicht

 

Für ein Kriegsgedicht

Kann ich keine Worte suchen

Weil meine Seele, mein Herz

Worte ausspucken, immer wieder

Die vom Grauen fast erstickt

Sie reihen sich aufs Papier

Aus Entsetzen und Verzweiflung

Bei all den Gräueltaten

Bei all diesen Grausamkeiten

Sind Vernunft und Logik

Nur noch Gefangene einer Sprachlosigkeit

Weil die Zerstörungen, das Leid, nicht zu verstehen

Nicht zu verstehen, was hier in der Ukraine

Menschen anderen Menschen zufügen

Für ein Kriegsgedicht

Fließen meine Worte, verzweifelt

Von den Bildern des Grauens

Die meine Seele, mein Herz erreichen

Mich zutiefst berühren

Wenn ich sehe, was man Unschuldigen antut

Und keiner will diesen verheerenden Krieg stoppen

Stoppt ihn endlich, diesen barbarischen Krieg!

Stoppt das Töten, stoppt diese Tragödien!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  05.03.2022

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Die Natur trägt keine Masken

                  Foto:©Elisabeth Anton     Die Natur trägt keine Masken                                                          Die Na...