Foto:©Elisabeth Anton
Skrupellose Machtgier, inkompetente Diplomatie
12. Tag Krieg
Krieg, überall nur Zerstörungen, Ruinen, Feuer
Wo einst Zuhause dieser Menschen, ihre Heimat
Überall nur Verzweiflung, Leid, Tote, verlorenes Leben
Verlorenes Zuhause, verlorene Heimat
Wo liegt die Hoffnung auf ein Ende des Krieges
Die Unschuldigen müssen flüchten
Nur mit dem, was sie tragen können
Die Alten, die Kranken, viele können nicht flüchten
Weil sie zu alt, zu krank, kein Auto haben
Es hört nicht auf, dieses Zerstören
Dieses Grauen, diese Hölle des Krieges
Auch nicht nach zwölf Tagen Verwüstung
Man ist nicht fähig, in diesem Inferno
„Humanitäre Korridore“ zu errichten
Diplomatie hat schon lange versagt
Auch zu einem Krieg gehören immer ZWEI
Nur die Zivilbevölkerung, sie mal wieder
Muss, dieses Leiden, diesen Schmerz, die vielen Toten
Schon wieder, und immer wieder, wie in jedem Krieg, überleben
Aushalten, leiden, trauern, ihre Tränen weinen
Und immer bezahlen die Unschuldigen
Für diese Gräueltaten, diese Toten, dieses Leiden
Verursacht von skrupelloser Machtgier, inkompetenter Diplomatie
Stoppt es endlich, dieses Inferno!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.03.2022
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