Donnerstag, 17. März 2022

Vertreibung, Zerstörung, Töten, Tragödien – sie hören nicht auf


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Vertreibung, Zerstörung, Töten, Tragödien – sie hören nicht auf

21. Tag Krieg in der Ukraine

 

Überall nur Krieg, nach allen Himmelsrichtungen

Krankenhauspersonal als Geisel, in Mariupol

Unfassbares Ausmaß dieser humanitären Katastrophe

Russische Soldaten machen weiter

Was sollen sie auch tun

Weitermachen oder desertieren

Menschen, stundenlang im Bunker

Kinder schlafen noch, ab und an

Die Erwachsenen schaffen das kaum

Die Fluchtkorridore funktionieren nicht

Sie werden beschossen

Die Kriegsparteien beschuldigen sich gegenseitig

Die Verzweiflung ist grenzenlos

Die Angst lähmt, lässt Wut steigen

Heute, hunderte Tote nur in Mariupol

Das grenzenlose Leid der Menschen

Wer will das nicht sehen

Nicht zu begreifen, nicht zu fassen

Die in Flammen stehenden Hochhäuser

Panzer in Reih und Glied Richtung „Städtetour“

Es brennt an so vielen Orten

Rauchwolken malen mit ihrem Farbton das Leid

Schreiben den Schmerz bis in den Himmel

Haltet inne, alle!

Stellt euch vor, IHR lebt dort

Mitten in den Kriegsgebieten

Mitten im Kriegsgeschehen

Kein Strom, keine Heizung, kein Wasser

Kaum etwas zu essen

Kampf ums Überleben längst begonnen

Hunger, Durst, Leiden, Schmerz, Trauer zu erleben

Wie diese unschuldigen Menschen

Dies alles überleben müssen

Wenn sie nicht flüchten

Schaut endlich hin!

Schaut richtig hin!

Schaut wahrhaftig hin!

Stoppt diesen Krieg!

Stoppt dieses Grauen!

Stoppt das Leid der Kinder!

Stoppt das Leid dieser unschuldigen Menschen!

  

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  16.03.2022

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