Foto:©Elisabeth Anton
Vertreibung, Zerstörung, Töten, Tragödien – sie hören nicht auf
21. Tag Krieg in der Ukraine
Überall nur Krieg, nach allen Himmelsrichtungen
Krankenhauspersonal als Geisel, in Mariupol
Unfassbares Ausmaß dieser humanitären Katastrophe
Russische Soldaten machen weiter
Was sollen sie auch tun
Weitermachen oder desertieren
Menschen, stundenlang im Bunker
Kinder schlafen noch, ab und an
Die Erwachsenen schaffen das kaum
Die Fluchtkorridore funktionieren nicht
Sie werden beschossen
Die Kriegsparteien beschuldigen sich gegenseitig
Die Verzweiflung ist grenzenlos
Die Angst lähmt, lässt Wut steigen
Heute, hunderte Tote nur in Mariupol
Das grenzenlose Leid der Menschen
Wer will das nicht sehen
Nicht zu begreifen, nicht zu fassen
Die in Flammen stehenden Hochhäuser
Panzer in Reih und Glied Richtung „Städtetour“
Es brennt an so vielen Orten
Rauchwolken malen mit ihrem Farbton das Leid
Schreiben den Schmerz bis in den Himmel
Haltet inne, alle!
Stellt euch vor, IHR lebt dort
Mitten in den Kriegsgebieten
Mitten im Kriegsgeschehen
Kein Strom, keine Heizung, kein Wasser
Kaum etwas zu essen
Kampf ums Überleben längst begonnen
Hunger, Durst, Leiden, Schmerz, Trauer zu erleben
Wie diese unschuldigen Menschen
Dies alles überleben müssen
Wenn sie nicht flüchten
Schaut endlich hin!
Schaut richtig hin!
Schaut wahrhaftig hin!
Stoppt diesen Krieg!
Stoppt dieses Grauen!
Stoppt das Leid der Kinder!
Stoppt das Leid dieser unschuldigen Menschen!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
16.03.2022
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