Montag, 11. April 2022

Keiner wird geboren, um in einem Krieg sein Leben zu verlieren


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Keiner wird geboren, um in einem Krieg sein Leben zu verlieren

46. Tag Krieg

 

Das Leben ist ein Wunder der Natur

Der Mensch, er hat dies noch nicht gesehen

Sonst gäbe es sie nicht, des Krieges blutige Spur

Nicht dieses Inferno, dies barbarische Geschehen

 

Die Menschen wollen nicht sehen

Dass wir alle nur ein Leben haben

Nur eine Chance, durch die Jahre unserer Zeit zu gehen

Mit all dem Reichtum an Lebens- und Naturgaben

 

Es sind uns Reichtümer gegeben

Von Leben, Natur, Erde und Himmelszelt

Wunder zu genießen, unser einmaliges Leben

Um Gutes zu tun, deswegen sind wir auf dieser Welt

 

Wir sind geboren, um zu lieben, Gutes zu tun

Ehrfurcht und Dank, auf Händen zu tragen

Nicht, über Jahrhunderte, zu beten, wo Soldaten ruhn´

Sondern Leben zu genießen, solange unsere Füße uns tragen

 

Keine Mutter hat ihre Söhne geboren

Um irgendwann vor einem „Heldengrab“ zu stehen

Wenn wir Sinn und Ziel des Lebens aus den Augen verloren

Werden wir sinnlos durch unsere Zeit gehen

 

Die Welt braucht keine Soldatengräber mehr

Keine Kriege, kein Morden, kein Vernichten, keine Zerstörung

Wenn wir nicht bald aufwachen, hilft auch kein Bereuen mehr

Leben heißt, edle Wege zu gehen, für Stunden reicher Erinnerung

 

Keiner von uns wird geboren

Um in den Flammen der Kriegsgräuel sein Leben zu verlieren

Wacht auf, eh wir alles verloren

Leben heißt, Herz und Verstand, Erde und Natur, mit dem Wunder „Liebe“ zieren

 

Stoppt das Leid dieser Menschen!

Stoppt ihn endlich, diesen Krieg!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 10.04.2022

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