Mittwoch, 13. April 2022

Ruinen, wohin das Auge schaut


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ruinen, wohin das Auge schaut

48. Tag Krieg

 

Wohin das Auge schaut, Ruinen, verlorenes Zuhause

Als ob eine Ruine die andere behütet

Damit sie nicht alle zu Schutt und Asche werden

Dass noch kleine Erinnerungen bleiben, an mancher Ecke

Die, vielleicht, noch erkennen lassen, irgendwie

In welcher Stadt, an welchem Ort man sich befindet

Grauenvoll, diese zurückgelassenen Minen

Die explodieren, wie Zufall und Schicksal es wollen

Die Menschen erleiden ein Grauen, im 21. Jahrhundert

Wo Frieden, von allen friedliebenden Menschen gewollt

Wer kann diesen Gräueltaten, dieser Zerstörung

Noch wie lange zuschauen? Warum schaut die Welt zu

Wie ein Land, mit jedem Tag, Stück für Stück, ausgelöscht wird

Wer will, warum, diese Zerstörungen, dieses Inferno

Dieses unbeschreibliche Leid der Menschen

Diese Gräueltaten, nicht beenden, nicht stoppen

Wer will diesen brutalen Krieg nicht beenden

Wenn am Ende alles vernichtet, zerstört

Das Leben der unschuldigen Menschen, ihr Zuhause, alles

Wer ist dann „der Sieger“?

Ruinen, wohin das Auge schaut…

Stoppt das Leid dieser unschuldigen Menschen!

Stoppt ihn endlich, diesen brutalen Krieg!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 12.04.2022

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