Foto:©Elisabeth Anton
Ruinen, wohin das Auge schaut
48. Tag Krieg
Wohin das Auge schaut, Ruinen, verlorenes Zuhause
Als ob eine Ruine die andere behütet
Damit sie nicht alle zu Schutt und Asche werden
Dass noch kleine Erinnerungen bleiben, an mancher Ecke
Die, vielleicht, noch erkennen lassen, irgendwie
In welcher Stadt, an welchem Ort man sich befindet
Grauenvoll, diese zurückgelassenen Minen
Die explodieren, wie Zufall und Schicksal es wollen
Die Menschen erleiden ein Grauen, im 21. Jahrhundert
Wo Frieden, von allen friedliebenden Menschen gewollt
Wer kann diesen Gräueltaten, dieser Zerstörung
Noch wie lange zuschauen? Warum schaut die Welt zu
Wie ein Land, mit jedem Tag, Stück für Stück, ausgelöscht wird
Wer will, warum, diese Zerstörungen, dieses Inferno
Dieses unbeschreibliche Leid der Menschen
Diese Gräueltaten, nicht beenden, nicht stoppen
Wer will diesen brutalen Krieg nicht beenden
Wenn am Ende alles vernichtet, zerstört
Das Leben der unschuldigen Menschen, ihr Zuhause, alles
Wer ist dann „der Sieger“?
Ruinen, wohin das Auge schaut…
Stoppt das Leid dieser unschuldigen Menschen!
Stoppt ihn endlich, diesen brutalen Krieg!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
12.04.2022
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