Dienstag, 5. April 2022

Wem reichen die Gräber der bisher getöteten Unschuldigen nicht?


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wem reichen die Gräber der bisher getöteten Unschuldigen nicht?

40. Tag Krieg

 

Die Sonne scheint stillschweigend vom Horizont

Frühling breitet den Zauber seiner Schönheit aus

Überall Hoffnung auf Leben thront

Nur dieser Krieg, dieses Inferno, noch nicht aus

 

Der Wind singt seine Lieblingsmelodie

Über Knospenwunder und Blütenschönheit

Nur der Krieg, dieses Inferno, welch Trauersymphonie

Welch Brutalität in nur 40 Tagen, wo Menschen einst in Friedenszeit

 

Überall nur Häuserskelette, Trümmer, Flammenmeer, Leid

Schmerz, Angst, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung

Wer, wer will sie nicht stoppen, diese grauenvolle Zeit

Wer schaut noch immer zu, bei so vielen Getöteten, dieser Zerstörung

 

40 Tage Krieg, es verschwindet mit jedem Tag ein Land

Es versinkt in unvorstellbare Ruinen, nur noch Zerstörung

Als ob keiner Frieden sucht, keiner reicht sich mehr die Hand

Die Menschen in Angst, es bleiben nur Leiden, Schmerz, Erinnerung

 

Warum, warum will niemand dieses Inferno beenden

Warum schaut sie geschockt zu, diese Welt

Wo soll ich die Antwort finden, wann sich diese Zeiten wenden

Der Krieg endlich beendet, das Urteil „Frieden für alle!“ gewählt

 

Reichen diese vielen unschuldigen Toten nicht

So viele Zivilisten, Kinder, Soldaten ihres Lebens beraubt

Wacht alle auf! Wir brauchen jetzt, sofort, das Friedenslicht

Wer solch ein Massaker hinterlässt, woran in seinem Leben glaubt?

 

Stoppt diesen brutalen Krieg!

Stoppt das Leiden der Unschuldigen!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   04.04.2022

 

 

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