Foto:©Elisabeth Anton
Wem reichen die Gräber der bisher getöteten Unschuldigen nicht?
40. Tag Krieg
Die Sonne scheint stillschweigend vom Horizont
Frühling breitet den Zauber seiner Schönheit aus
Überall Hoffnung auf Leben thront
Nur dieser Krieg, dieses Inferno, noch nicht aus
Der Wind singt seine Lieblingsmelodie
Über Knospenwunder und Blütenschönheit
Nur der Krieg, dieses Inferno, welch Trauersymphonie
Welch Brutalität in nur 40 Tagen, wo Menschen einst in Friedenszeit
Überall nur Häuserskelette, Trümmer, Flammenmeer, Leid
Schmerz, Angst, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung
Wer, wer will sie nicht stoppen, diese grauenvolle Zeit
Wer schaut noch immer zu, bei so vielen Getöteten, dieser Zerstörung
40 Tage Krieg, es verschwindet mit jedem Tag ein Land
Es versinkt in unvorstellbare Ruinen, nur noch Zerstörung
Als ob keiner Frieden sucht, keiner reicht sich mehr die Hand
Die Menschen in Angst, es bleiben nur Leiden, Schmerz, Erinnerung
Warum, warum will niemand dieses Inferno beenden
Warum schaut sie geschockt zu, diese Welt
Wo soll ich die Antwort finden, wann sich diese Zeiten wenden
Der Krieg endlich beendet, das Urteil „Frieden für alle!“ gewählt
Reichen diese vielen unschuldigen Toten nicht
So viele Zivilisten, Kinder, Soldaten ihres Lebens beraubt
Wacht alle auf! Wir brauchen jetzt, sofort, das Friedenslicht
Wer solch ein Massaker hinterlässt, woran in seinem Leben glaubt?
Stoppt diesen brutalen Krieg!
Stoppt das Leiden der Unschuldigen!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
04.04.2022
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