Freitag, 15. April 2022

Wenn Stille schmerzt


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wenn Stille schmerzt                                                                          

Seit DU im Sternengarten zuhause

  

Wie still der Abend in sich ruht

Als ob er einem Requiem lauscht

 

Der Wind lässt seine Sanftheit walten

Küsst die Zweige voller Knospenpracht

 

Streichelt die zarten Weizenfelder

Lässt seine Melodie in jeder Baumkrone innehalten

 

Die Nacht schon zu spüren

Diese schweigende Finsternis, die mich erstickt

 

Weil ich meine Sehnsucht nicht einkerkern kann

Meine Liebe zu dir nicht töten

 

Bleibt mir, wie an jedem Abend, jede Nacht

Nur meine Einsamkeit zu umarmen

 

Damit ich in dieser Stille nächtlichen Schweigens

Im Taumel meiner grenzenlosen Sehnsucht

 

Wieder klar erkennen darf

Dass dies mein Schicksalsweg

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 20.03.2016

 

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