Foto:©Elisabeth Anton
Rosen für die getöteten Unschuldigen
Zerstörte Leben, zerstörtes Zuhause, zerstörte Natur
41. Tag Krieg
Die Sonne steigt am Horizont hoch hinauf
Die Nacht geht, der Tag macht sich breit
Die Natur dreht ihre Jahreszeitenrunden
Nur der Krieg, dieser Krieg, was er hinterlassen
Das ist präsent, überall wohin man schaut
Zerstörte Häuser, zerstörte Autos, Fahrer erschossen
Getötete Zivilisten liegen einsam in den Straßen
Warten, dass irgendwer sie beerdigen kann
So viele Häuser dem Erdboden gleich
Ganze Straßen nur noch eine Trümmerlandschaft
Tausende, zehntausende Wohnungen
Wo einst Menschen in Frieden gelebt
Gibt es nicht mehr, nur noch ein Ruinenfeld
Überall nur noch Ruinen, Trümmer, getötete Menschen
Rußfarbene Mauerreste, die einst Hochhäuser
Verbrannt im Flammenmeer der Kriegswütenden
Weinen im stummen Schweigen nach vergangenen Zeiten
Wo sie noch von Frieden und Glück umarmt
41. Tag Krieg, welch Horrorvorstellung
Welch Inferno, in so vielen Orten der Ukraine
Welch Leiden für so viele unschuldige Menschen
Warum, weshalb, müssen diese Zerstörungen sein
Ohne Rücksicht auf Menschen, Erde, Himmel, Natur
So viele Schäden, so viel Trauer, so viel Schmerz
Und alles nur verlorene Lebenszeit, Zerstörung
Zerstörtes Zuhause, zerstörte Heimat, zerstörte Natur, zerstörtes Land
Stoppt ihn endlich, diesen barbarischen Krieg!
Stoppt sie endlich, diese Gräueltaten an unschuldigen Menschen!
Stoppt ihn endlich, diesen sinnlosen Krieg!
Es wird nur Verlierer geben…
Wacht endlich alle auf!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
05.04.2022
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