Foto:©Elisabeth Anton
Die Macht der Zeit
Die Zeit, sie trägt mich
Mit dem Gewicht meiner Jahre
Mit den Farben ihrer Jahreszeiten
Hüllt sie mich wortlos ein
Ohne mich zu fragen
Ob Blau oder Grün mir angenehm
Ob kalt, ob warm, mein Wunschgefühl
Ob schwach, ob stark meine Schritte sein wollen
Sie trägt mich, oft unbemerkt
Nimmt sie alles, trägt es weit
Weil sie, alles der Ewigkeit vererbt
Mein Gesicht, mein Herz
Meine Gedanken, meine Schritte
Meine Gefühle, Hände, meinen letzten Atemzug
Ohne mich zu fragen
In welcher Jahreszeit ich Abschied nehmen will
Ob mit, ob ohne Rose in der Hand
Weil sie weiß, die Zeit, ich blieb allein
Es gibt niemanden, der mir noch eine Rose schenkt
Auch nicht, nach meinem letzten Atemzug…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
21.02.2016
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