Foto:©Elisabeth Anton
Die Welt ist ungerecht
Was immer sie auch getan
Ihr Leben lang war sie präsent
Wo Not und Leid am größten
Helfen war ihr Wanderstab
Behilflich sein, das Ziel ihrer Wege
Was immer sie auch getan
Ihr ganzes Leben waren Helfen und Geben
Hinhören, wo die Tränen laut
Umarmen, wo der Schmerz so groß
Verstehen, wo das Wort über Leid erzählt
Doch am Ende, wo der Herbst seine Nebel gestreut
Das Alter Silberfäden ins Haar
Saß sie da, allein, auf der Bank vor dem Haus
Um festzustellen, dass die Welt ungerecht
Sie blieb allein, im Winter ihrer Lebens
Ganz allein mit sich und der Zeit
Mutterseelenallein…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
12.06.2022
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