Foto:©Elisabeth Anton
Es wütet nur noch die Gier nach Macht
140 Tage Krieg
140 Tage Leid, Angst, Verzweiflung
140 Tage Krieg
140 Tage getötete unschuldige Soldaten, Zivilisten
140 Tage Krieg
140 Tage ohne Zuhause, ohne Heimat
140 Tage Krieg
140 Tage Häuserruinen, wohin das Auge schaut
140 Tage Krieg
140 Tage Gräueltaten der Machtgier
140 Tage Krieg
140 Tage Familientragödien, nur noch Zerstörungen
140 Tage Krieg
140 Tage denkt keiner mehr wie ein Mensch
Ein Mensch, der weiß, wozu wir geboren
Ein Mensch, der weiß, was wir hinterlassen sollen
Die Welt schaut zu, alle schauen zu
Und die unschuldigen Soldaten
Sie mussten in der Blüte ihres Lebens gehen
Warum? Wofür? Für wen? Weshalb?
140 Tage Krieg
Und keiner redet über Friedensverhandlungen
140 Tage Krieg
Als ob alles geplant, diese Gräueltaten
Am Ende, am Ende werden wir alle Verlierer sein
Weil, wir nicht zu schätzen wissen
Was uns Erde, Natur, Himmel schenken
Wir sind nicht mehr dankbar, zufrieden
Die Gier der Macht wütet nur noch, überall, skrupellos
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
13.07.2022
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