Montag, 18. Juli 2022

Es wütet nur noch die Gier nach Macht










Foto:©Elisabeth Anton


Es wütet nur noch die Gier nach Macht                            

 

140 Tage Krieg

140 Tage Leid, Angst, Verzweiflung

140 Tage Krieg

140 Tage getötete unschuldige Soldaten, Zivilisten

140 Tage Krieg

140 Tage ohne Zuhause, ohne Heimat

140 Tage Krieg

140 Tage Häuserruinen, wohin das Auge schaut

140 Tage Krieg

140 Tage Gräueltaten der Machtgier

140 Tage Krieg

140 Tage Familientragödien, nur noch Zerstörungen

140 Tage Krieg

140 Tage denkt keiner mehr wie ein Mensch

Ein Mensch, der weiß, wozu wir geboren

Ein Mensch, der weiß, was wir hinterlassen sollen

Die Welt schaut zu, alle schauen zu

Und die unschuldigen Soldaten

Sie mussten in der Blüte ihres Lebens gehen

Warum? Wofür? Für wen? Weshalb?

140 Tage Krieg

Und keiner redet über Friedensverhandlungen

140 Tage Krieg

Als ob alles geplant, diese Gräueltaten

Am Ende, am Ende werden wir alle Verlierer sein

Weil, wir nicht zu schätzen wissen

Was uns Erde, Natur, Himmel schenken

Wir sind nicht mehr dankbar, zufrieden

Die Gier der Macht wütet nur noch, überall, skrupellos

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    13.07.2022

 

 

 

 

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