Foto:©Elisabeth Anton
Hatzfeld in Erinnerung, bis der letzte Hatzfelder den letzten Atemzug getan
Meine Gedanken in der Ferne wohnen
Daheim, dort, wo einst meine Heimat
Akazienduft und Frühlingsschönheit belohnen
Wie fremd, wie anders sie geworden, meine Heimatstadt
Und dennoch, dennoch spüre ich
Wenn meine Gedanken durch die Gassen gleiten
Mein Heimweh mir zeigt, wie erbärmlich
Eine Welt geworden, wo Frieden, was schweigende Zeiten
Ich bleibe an der Ecke stehen
Mein Heimweh klebt noch an meinem Elternhaus
Erinnerungen wie Bilder am Augenblick vorbeigehen
Heimat auf deinem Geschichtssiegel eingraviert: „AUS!“
Es war einmal Heimat, sie wird es immer bleiben
Solange die Gedanken der Hatzfelder nach Hause fliegen
Irgendwann, irgendwann nur noch buntes Farbentreiben
Wenn Silberwolken und Regenbogen sich in den Armen liegen
Bis der letzte Hatzfelder an seine Heimat denkt
So lange lebt sie weiter, in unserer Erinnerung
Der Mensch die Geschichte lenkt
Heimat, ich weiß, sie hilft nicht mehr, die Hoffnung
Mein Heimweh erinnert mich seit Jahren
Wo ich daheim, zuhause war, wo ich geboren
Heimatjahrzehnte, die wertvollsten meines Lebens waren
Mein Heimweh zieht nach Hause, wo einst Liebe, Ehrfurcht nicht verloren
Heimatjahrzehnte, welch einzigartiges Glück
Wie erbärmlich arm sie geworden, die Freiheit der Welt
Mein Heimweh trägt mich heute mal wieder nach Hause zurück
Wo ich Leben gelebt, Heimatgeborgenheit, in meiner Heimat Hatzfeld
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
05.05. 2022

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