Foto:©Elisabeth Anton
Irgendwann sind unsere Wege zu Ende
Irgendwann, da bleibt keine Zeit mehr
Auf die Uhr unserer Jahreszeiten zu schauen
Irgendwann schickt der Wind Wolken, Wellen, Meer
Irgendwann, keine Hoffnung mehr aufzubauen
Irgendwann sind unsere Wege zu Ende
Alle vergangen, die Stunden auf unserer Lebensuhr
Dann ruhen sie aus, unsere Hände
Herz und Seele grüßen von ihrer letzten Spur
Irgendwann, wenn die Glocken läuten zur Abendruh
Und die Sonne küsst zum Abschied den Westhorizont
Macht das Leben die Tore unserer Jahre zu
Du spürst nicht mehr, ob der Abendwind stumm oder dich mit Streicheln belohnt
Irgendwann, irgendwann sind unsere Wege zu Ende…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
02.08.2022
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