Montag, 22. August 2022

Noch immer hat man nichts verstanden


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Noch immer hat man nichts verstanden                                                  

 

Mein Hatzfeld, welch Erinnerungsbuch

Die Geschichte der Mächtigen für dich geschrieben

Du hast Leid und Glück erlebt, Segen und Fluch

Von Heimat und Daheim sind leere Gassen, fremde Menschen geblieben

 

Heimaterde, du trägst sie alle, zu allen Zeiten

Du, du hast noch nie einen Unterschied gemacht

Werte edlen Lebens durch all deine Jahrhunderte gleiten

Ob du mit König oder Diktatur bedacht

 

In den Gassen meiner Heimat wird die Stille wohnen

Stille und Ehrfurcht vor Leben und Erinnerung

Heimat, was konntest du uns immer so reichlich belohnen

Wie schwer es auch manchmal war, du schenktest Zuhause und Hoffnung

 

Bilder voller Schönheit erinnern mich

An dieses edle Leben meiner Heimatstadt

Wo Heimatliches tief eingeritzt, Diktatur unmenschlich

Wertvolle Jahre gelebt, damals, in meiner Heimat

 

Diese Welt voller Menschsein, Glaube, Dankbarkeit

Wo man noch voller Andacht vor dem Leben, an Mensch, Natur und Himmel gedacht

Diese Welt hat mich geprägt, Ehrfurcht gelehrt und Ehrlichkeit

Was haben die Mächtigen der Zeit aus meiner Heimat, mit den Menschen gemacht

 

Rücksichtslos die Menschen in die Welt katapultiert

Statt Stacheldrahtgrenzen, für alle Zeiten, zu entfernen

Wer verantwortet diese Völkerwanderung, wer hat „diesen Pakt“ „signiert“

Ihr, Mächtigen dieser Erde, werdet IHR nie dazulernen…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    11.09.2016

 

 

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