Foto:©Elisabeth Anton
Der Tod, die Allmacht am Ende von Zeit und Leben
Für H.
Ich habe keine Hand mehr, die mich hält
Keine Seele mehr, die mich umarmt
Niemand, der mir die schönsten Rosen auswählt
Niemand, der sich meiner Traurigkeit erbarmt
Der Tod, er ist so grausam, so unberechenbar
Er kommt, wann er will, fragt dich nicht
Ob deine Träume gelebt oder deren Ziele noch sonnenklar
Der Tod, er raubt alles Glück, Kraft, Hoffnung und Licht
Keiner mehr da, abends beim Sternenschein
Keiner sammelt mir die Träume der Nacht
Dein Tod, er nahm alles, ließ mich allein
Mal kommt er unsichtbar, mal mit Bedacht
Er kommt, wann und wo und wie er will
Der Tod, er fragt nie: „Willst du noch leben?“
Er schaltet alles aus, alles verstummt, hörbar still
Der Tod, er war, ist und bleibt, die Allmacht am Ende von Zeit und Leben
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
01.09.2022
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