Mittwoch, 7. September 2022

Der Tod, die Allmacht am Ende von Zeit und Leben


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Der Tod, die Allmacht am Ende von Zeit und Leben                 

Für H.

 

Ich habe keine Hand mehr, die mich hält

Keine Seele mehr, die mich umarmt

Niemand, der mir die schönsten Rosen auswählt

Niemand, der sich meiner Traurigkeit erbarmt

 

Der Tod, er ist so grausam, so unberechenbar

Er kommt, wann er will, fragt dich nicht

Ob deine Träume gelebt oder deren Ziele noch sonnenklar

Der Tod, er raubt alles Glück, Kraft, Hoffnung und Licht

 

Keiner mehr da, abends beim Sternenschein

Keiner sammelt mir die Träume der Nacht

Dein Tod, er nahm alles, ließ mich allein

Mal kommt er unsichtbar, mal mit Bedacht

 

Er kommt, wann und wo und wie er will

Der Tod, er fragt nie: „Willst du noch leben?“

Er schaltet alles aus, alles verstummt, hörbar still

Der Tod, er war, ist und bleibt, die Allmacht am Ende von Zeit und Leben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  01.09.2022

 

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