Foto:©Elisabeth Anton
Mein Rad der Träume stelle ich auf „Aus!“
Sie waren so verschieden
Du wolltest von mir immer „drei Worte“ hören
Wo es mir, sie zu sagen, schwergefallen
Meine Träume, sie würden deine Welt zerstören
Wenn meine Wünsche durch die Zeit hallen
Unsere Welten, Träume, so verschieden sind
Du lebst nur dankbare Zufriedenheit
Weil es dir unwichtig, ob es stürmt oder leiser Wind
Du lebst sie problemlos, deine eigene Zeit
Du nimmst nur auf dein Leben Rücksicht
Du verplanst nur noch deine Wünsche, meine Zeit
Unsere Welten, jede mit ihren Träumen, deren Gewicht
Du brauchst sie nicht, die tägliche Zärtlichkeit
Du brauchst keine tägliche Umarmung
Keine Nähe, keine Küsse jede Nacht
Du lebst wenig Gegenwart, mehr Erinnerung
Deine Liebe, deine Welt, so oft mir Tränen gebracht
Es ist für dich, so schwer zu verstehen
Dass sie mich erstickt, diese tägliche Einsamkeit
Ich werde nie mehr hoffen, an meinen Träumen vorbeigehen
Weil ich weiß, du träumst ihn nicht, den Traum von Zweisamkeit
Du sehnst dich nicht nach täglicher Zärtlichkeit
Nicht nach Streicheln, nicht tägliches Umarmen
Ich ersehnte deine Nähe, so vieler Jahre Zeit
Das Rad meiner Träume auf „Aus!“. Ich brauche weder Reichtum noch Erbarmen
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
29.03.2021
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