Samstag, 10. September 2022

Mein Rad der Träume stelle ich auf „Aus!“


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mein Rad der Träume stelle ich auf „Aus!“                       

Sie waren so verschieden

 

Du wolltest von mir immer „drei Worte“ hören

Wo es mir, sie zu sagen, schwergefallen

Meine Träume, sie würden deine Welt zerstören

Wenn meine Wünsche durch die Zeit hallen

 

Unsere Welten, Träume, so verschieden sind

Du lebst nur dankbare Zufriedenheit

Weil es dir unwichtig, ob es stürmt oder leiser Wind

Du lebst sie problemlos, deine eigene Zeit

 

Du nimmst nur auf dein Leben Rücksicht

Du verplanst nur noch deine Wünsche, meine Zeit

Unsere Welten, jede mit ihren Träumen, deren Gewicht

Du brauchst sie nicht, die tägliche Zärtlichkeit

 

Du brauchst keine tägliche Umarmung

Keine Nähe, keine Küsse jede Nacht

Du lebst wenig Gegenwart, mehr Erinnerung

Deine Liebe, deine Welt, so oft mir Tränen gebracht

 

Es ist für dich, so schwer zu verstehen

Dass sie mich erstickt, diese tägliche Einsamkeit

Ich werde nie mehr hoffen, an meinen Träumen vorbeigehen

Weil ich weiß, du träumst ihn nicht, den Traum von Zweisamkeit

 

Du sehnst dich nicht nach täglicher Zärtlichkeit

Nicht nach Streicheln, nicht tägliches Umarmen

Ich ersehnte deine Nähe, so vieler Jahre Zeit

Das Rad meiner Träume auf „Aus!“. Ich brauche weder Reichtum noch Erbarmen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    29.03.2021

 

 

 

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