Foto:©Elisabeth Anton
Schikanen, Vorschriften, Verbote – nicht für alle
Es gab sie einst, „diese Zeiten“
Wort, Idee, Gedanke, Vorschläge
Alles, vom Staatsdespoten einbetoniert
Dem, dem war nur eines rege
Seiner Engstirnigkeit Grenzen, die er immer exponiert
Du solltest denken, sprechen, reden
Arbeiten, bespitzeln, sparen, kleiden, nach Richtlinien der Diktatur
Diese Machtschweine, sie lebten im Garten Eden
Doch das Volk, das eigene, fesselte man an Drahtseil, Leine, Schnur
Immer mehr Schikanen, Vorschriften, Verbote
Immer mehr abartigste Einsparung
DIE, predigten ihre Paragrafen als ob es „zehn Gebote“
Nur übersahen sie eines, bewusst, deren wahre Handhabung
Das Beste des Guten für die Staatsheuchler, die Meute
DIE hatten alles, ohne, sich jemals um etwas zu bemühen
Verteilt, in Zivil, zwischen Menschen und Leute
Überall, in jeder Ecke, deren Machtlampen glühen
Wehe, du standest zur bitteren Realität
Wehe, man fand Beweise über „dein falsches Leben“
Dann änderte man, sofort, deines Daseins Alltagsqualität
Nach deren Vorstellungen. Wehe, wenn ihrem Sadismus freien Lauf gegeben
Entweder du bewegst dich in „deren Spuren“
Du redest, was „sie“ gepredigt in „ihrer Ideologie“
Schattengerüste übers Land, durch Fabriken, Straßen führen
Heuchler sangen, immer und überall, nur des Diktators hirnverbrannte Melodie
Wort, Idee, Gedanken, Meinung
Die galten nur, wenn sie von „dieser Partei“ Sprache gesprochen
Diese Heuchler, dieser sadistische Diktator, welch Verarmung
Gestreut, über Menschen und Land. Statt Fleisch verkaufte ER gefrorene Knochen
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
31.10.2013
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