Foto:©Elisabeth Anton
260 Tage Krieg
Stoppt das Töten!
Redet endlich über Frieden!
260 Tage Krieg
Gräueltaten, die jede Hoffnung ersticken
Schmerz und Leid, so grenzenlos
Angst und Verzweiflung, nur noch Sadismus
Dieses Töten wird nicht gestoppt
Ob Kinder, Soldaten, Zivilisten
Die Ruinen, in ihrem stummen Schrei
Zeugen von Grausamkeit und Schmerz ohne Ende
Aus den Häusern, die einst Heimat waren
Nur noch Ruinen, in beängstigender Vernichtung
Fassaden wegbombardiert, ganze Wohnungen verschwunden
An einer Zimmerwand, da flattert ein Stück Gardine, im traurigen Wind
Auf dem Feld hinter dem Wald, ein getöteter Soldat
In der Blüte seiner Jugend aus dem Leben gerissen
Unschuldig, unverschuldet, nur als Folge von Machtgier
Warum, warum wird dieses Töten nicht gestoppt
Warum will ein Landespräsident dieses Töten nicht beenden
Warum spricht er nie von seinem Friedenswunsch
Warum wird dieser Vernichtungskrieg nicht beendet
Die Schuldigen sitzen weiterhin, in Anzug und Krawatte
Am blumengeschmückten Tisch
Während die Unschuldigen ihr Leben opfern müssen
Für einen Krieg, der keine Sieger kennt
Nur Verlierer, nur Verlierer
Und immer müssen nur die Unschuldigen bezahlen, mit ihrem Leben
Stoppt das Töten auf dieser reichen, schönen Welt!
Stoppt das Leiden der Unschuldigen!
Stoppt diesen Vernichtungskrieg!
Redet endlich über Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.11.2022
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