Samstag, 24. Dezember 2022

Mein Herrgott, ich sag dir „Danke!“   


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mein Herrgott, ich sag dir „Danke!“                                                    

 

Heiligabend, in Gedanken daheim

Stille und Andacht schmücken Garten und Haus

Weihnachten, Weihnachten kann es nur im Herzen sein

Wenn Mensch und Natur sich umarmen. Satt der Hund, Katze, die Maus

 

Ich stehe vor dem schlicht geschmückten Christbaum

Schneeflocken wirbeln durch den eisigen Wind

Wie schön er war, mancher Kindertraum        

Die Zeit schrieb Geschichten, seit ich ein Kind

 

Wattestreifen zierten als Schnee den Christbaum

Weiße Kerzen schenkten Segen und Licht

Das Bild der lodernden Glut im Herd verzauberte Seele und Raum

Diese Zeit vergessen, nein, das kann ich nicht

 

Ehrfurcht und Andacht lebten wir vor Fest und Christbaum

Wir dankten dem Herrgott für all seine Gaben

Auch wenn manche Wünsche nur ein Weihnachtstraum

Was waren wir zufrieden, mussten nicht alles haben

 

Weihnachten daheim, welch tiefes Spüren in der Seele

Von Ehrfurcht, Dank, Demut und Bescheidenheit

Droht mein Heimweh mich zu ersticken, Erinnerungen ich wähle

Die mir zeigen, wie wertvoll Heimat, und nicht nur zur Weihnachtszeit

 

Mein Herrgott, ich sag dir „Danke!“

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                     24.12.2016

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