Foto:©Elisabeth Anton
„Heimweh“, ruft mein Traum
Schneeglöckchen grüßen vom Wegrand
Der Garten, als ob für den Frühling bereit
Eine Meise hüpft durch den Sand
Die Amsel genießt des Vogelhäuschens Geborgenheit
Augenblicke, die ganz besonderes Glück schenken
Zwischen rostbraunem Blätterwelken eine Schnecke sich bewegt
So oft muss ich an meine Heimat denken
Wie wunderschön die Natur, wenn Knospe um Knospe sich öffnend erregt
Das Insektenhotel steht geduldig unter dem Ahornbaum
Der Igel raschelt durch den wohltuenden Blätterhaufen
Ich genieße Sonnenaufgang. „Heimweh“, ruft mein Traum
Heimat, man kann dich nicht leihen, nicht vererben, nicht kaufen
Heimat, du Wunderwerk von Herz, Geist und Seele
Für all jene, die „Heimat“ von Herzen gelebt, geliebt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.01.2023

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen