Foto:©Elisabeth Anton
Wie arm sie geworden, diese Zeit
Wie erbärmlich arm sie geworden, die Menschheit
Nach so vielen Kriegen, seit ewigen Zeiten
Hört man mit dem Töten nicht auf, dieser grauenvollen Wirklichkeit
Keiner will wahrnehmen, wie wir alle Richtung Abgrund gleiten
Sie sitzen am Tisch, mit Anzug und Krawatte
Organisieren das Töten Unschuldiger. Wofür
Ob du Mensch, Elefant, Maus oder Ratte
Irgendwann schließt sie sich, für alle, die letzte Tür
Der letzte Deckel fällt für alle, auch für Diktatoren
Warum will man nicht sehen, welches der Menschheit Pflicht
Woran denken all diese Kriegsorganisatoren
Bestimmt nicht an ihrer Kinder Zukunft, an Wärme und Licht
Am Ende aller Kriege gab es nur Verlierer, der Hinterbliebenen Tränen
Den gefallenen Soldaten hat man ihr Leben gestohlen
Wer noch immer nicht verbietet, „Kriegstote“ zu erwähnen
Der hat in seinem Leben nur Sünde und Schande befohlen
Wacht auf, bevor es für alle zu spät
Schaut zur Wirklichkeit, diesem grauenvollen Töten, Vernichten
So sinnlos man durch unsere wertvolle Zeit geht
Keiner will auf dieses Töten, dieses Zerstören verzichten
Und am Ende, ganz am Ende
Werden nur Leiden, Schmerz, Trauer und Tränen bleiben
Stoppt dieses sinnlose Töten! Stoppt den Krieg, reicht euch die Hände
Damit nach Kriegsende nicht nur Tränen, Schmerz und Hoffnungslosigkeit bleiben
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.01.2023
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