Montag, 16. Januar 2023

Wie arm sie geworden, diese Zeit


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wie arm sie geworden, diese Zeit                                               

 

Wie erbärmlich arm sie geworden, die Menschheit

Nach so vielen Kriegen, seit ewigen Zeiten

Hört man mit dem Töten nicht auf, dieser grauenvollen Wirklichkeit

Keiner will wahrnehmen, wie wir alle Richtung Abgrund gleiten

 

Sie sitzen am Tisch, mit Anzug und Krawatte

Organisieren das Töten Unschuldiger. Wofür

Ob du Mensch, Elefant, Maus oder Ratte

Irgendwann schließt sie sich, für alle, die letzte Tür

 

Der letzte Deckel fällt für alle, auch für Diktatoren

Warum will man nicht sehen, welches der Menschheit Pflicht

Woran denken all diese Kriegsorganisatoren

Bestimmt nicht an ihrer Kinder Zukunft, an Wärme und Licht

 

Am Ende aller Kriege gab es nur Verlierer, der Hinterbliebenen Tränen

Den gefallenen Soldaten hat man ihr Leben gestohlen

Wer noch immer nicht verbietet, „Kriegstote“ zu erwähnen

Der hat in seinem Leben nur Sünde und Schande befohlen

 

Wacht auf, bevor es für alle zu spät

Schaut zur Wirklichkeit, diesem grauenvollen Töten, Vernichten

So sinnlos man durch unsere wertvolle Zeit geht

Keiner will auf dieses Töten, dieses Zerstören verzichten

 

Und am Ende, ganz am Ende

Werden nur Leiden, Schmerz, Trauer und Tränen bleiben

Stoppt dieses sinnlose Töten! Stoppt den Krieg, reicht euch die Hände

Damit nach Kriegsende nicht nur Tränen, Schmerz und Hoffnungslosigkeit bleiben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    07.01.2023

 

 

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