Foto:©Elisabeth Anton
21. Jahrhundert, und ich dachte, man hat was dazugelernt
Nachrichten über dem Bildschirm
Ruinen, brennende Häuser, Leere
Angst, Leid, Trauer, Schmerz
Die Unschuldigen verlieren ihr Leben
Fallen leblos zu Boden
Weil Gier und Macht der Kriegsverbrecher
Grenzenloser Sadismus
Jeden Tag fallen junge Soldaten
An einer Front, die nur Verlierer kennt
Bei so vielen getöteten Unschuldigen
Wer will diese viele Toten nicht sehen
Dieses Leid der Menschen
Diese lebenslängliche Trauer der Hinterbliebenen
Getötete Kinder, getötete Soldaten, getötete Zivilisten
Völkerwanderungen, die alles den Menschen genommen
Und ich dachte, im 21. Jahrhundert
Nach so vielen Kriegen in der Welt
Dass die Mächtigen der Welt fähig sind
Frieden, Frieden für die Welt zu schaffen
Frieden für kommende Generationen
Wir sind nur als Gast hier auf Erden
Berührt es keinen mehr, in dieser grauenvollen Zeit
Dass die vielen jungen Soldaten ihr Leben sinnlos opfern müssen
Nichts dazugelernt, nichts dazugelernt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.03.2023
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen