Foto:©Elisabeth Anton
Der Lauf der ewigen Vergänglichkeit
Ich stehe vor dem Herbst meines Lebens
Danach gibt es nur noch eine kurze Winterzeit
Was war gut? Was falsch? Was vergebens
Fragte ich mich oft, zu jeder Jahreszeit
Wenn, irgendwann, noch Hoffnung geblieben
Begleitet von Tränen und fehlender Sicht
Hat das Schicksal wohl seine Endziele beschrieben
Gegen Schicksal rebellieren, das geht nicht
Lebe mit den Steinen auf deinen Wegen, mit deinen Sorgen
Umarme alles, dann werden Schmerz und Kummer klein
Ich denke immer, es gibt noch ein Morgen
Und morgen, morgen kann es vielleicht viel schöner sein
Ich weiß, dass meine Einsamkeit zu mir gehört
Und die Tränen mich Tag und Nacht begleiten
Selbst mit Tränen in den Augen, mein Herz Dankbarkeit erhört
Und weiß: Meine Jahre werden immer, Richtungen Vergänglichkeit gleiten
Das ist der Lauf der ewigen Zeit, auch für mich
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
12.12.2022
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