Samstag, 18. März 2023

Der Lauf der ewigen Vergänglichkeit


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Der Lauf der ewigen Vergänglichkeit                      

 

Ich stehe vor dem Herbst meines Lebens

Danach gibt es nur noch eine kurze Winterzeit

Was war gut? Was falsch? Was vergebens

Fragte ich mich oft, zu jeder Jahreszeit

 

Wenn, irgendwann, noch Hoffnung geblieben

Begleitet von Tränen und fehlender Sicht

Hat das Schicksal wohl seine Endziele beschrieben

Gegen Schicksal rebellieren, das geht nicht

 

Lebe mit den Steinen auf deinen Wegen, mit deinen Sorgen

Umarme alles, dann werden Schmerz und Kummer klein

Ich denke immer, es gibt noch ein Morgen

Und morgen, morgen kann es vielleicht viel schöner sein

 

Ich weiß, dass meine Einsamkeit zu mir gehört

Und die Tränen mich Tag und Nacht begleiten

Selbst mit Tränen in den Augen, mein Herz Dankbarkeit erhört

Und weiß: Meine Jahre werden immer, Richtungen Vergänglichkeit gleiten

 

Das ist der Lauf der ewigen Zeit, auch für mich  

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 12.12.2022

 

 

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