Foto:©Elisabeth Anton
Ich kann es nicht verstehen
Auf der einen Seite
Tobt grausam der Krieg, die vielen Toten
Auf der anderen Seite
Schickt der Frühling seine Wunder, als ob wohlklingende Noten
Auf der einen Seite
Heimat der Menschen, ihr Leben zerstört
Auf der anderen Seite
Die Farbenpracht das Rufen des Frühlings erhört
Häuserruinen, auf der einen Seite
Alles in Schutt und Asche gelegt
Auf der anderen Seite
Frühlingswind seine Düfte überallhin fegt
Wie soll ich das verstehen
Dass Mensch und Natur in sprachloser Traurigkeit
Soldaten durch die blühenden Gärten gehen
Ohne zu wissen, ob und wann sie endet, ihre Zeit
Ich kann es nicht verstehen
Dass keiner versteht, dass jeder von uns nur ein Leben
Zu genießen, Gutes tun, Liebe schenken, aufrecht vor dem Himmel stehen
Um uns, all den kommenden Generationen, sinnvolles Dasein, Glück zu geben
Stoppt endlich die Kriege dieser Welt!
Wir sind, alle, nur vorübergehende Gäste auf diesem Erdball
Wacht alle auf! Lasst unsere Welt nicht untergehen. Nicht Macht und Geld
Sind der Reichtum unserer Zeit, sondern Frieden für den ganzen Erdball
Frieden für die Gegenwart, Frieden für die Zukunft kommender Generationen
Frieden für unsere Kinder, Enkelkinder, Urenkel…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
21.03.2023
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