Freitag, 24. März 2023

Ich kann es nicht verstehen


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ich kann es nicht verstehen                          

 

Auf der einen Seite

Tobt grausam der Krieg, die vielen Toten

Auf der anderen Seite

Schickt der Frühling seine Wunder, als ob wohlklingende Noten

 

Auf der einen Seite

Heimat der Menschen, ihr Leben zerstört

Auf der anderen Seite

Die Farbenpracht das Rufen des Frühlings erhört

 

Häuserruinen, auf der einen Seite

Alles in Schutt und Asche gelegt

Auf der anderen Seite

Frühlingswind seine Düfte überallhin fegt

 

Wie soll ich das verstehen

Dass Mensch und Natur in sprachloser Traurigkeit

Soldaten durch die blühenden Gärten gehen

Ohne zu wissen, ob und wann sie endet, ihre Zeit

 

Ich kann es nicht verstehen

Dass keiner versteht, dass jeder von uns nur ein Leben

Zu genießen, Gutes tun, Liebe schenken, aufrecht vor dem Himmel stehen

Um uns, all den kommenden Generationen, sinnvolles Dasein, Glück zu geben

 

Stoppt endlich die Kriege dieser Welt!

Wir sind, alle, nur vorübergehende Gäste auf diesem Erdball

Wacht alle auf! Lasst unsere Welt nicht untergehen. Nicht Macht und Geld

Sind der Reichtum unserer Zeit, sondern Frieden für den ganzen Erdball

 

Frieden für die Gegenwart, Frieden für die Zukunft kommender Generationen

Frieden für unsere Kinder, Enkelkinder, Urenkel…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  21.03.2023

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