Montag, 13. März 2023

„Was hinterlässt man der Nachwelt?“, dich schon mal gefragt


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

„Was hinterlässt man der Nachwelt?“, dich schon mal gefragt         

 

Graue Wolken verdunkeln das Himmelszelt

Ein Spiegelbild unserer traurigen Wirklichkeit

Keiner will Frieden, nur noch vernichten und töten zählt

So grauenvoll diese nicht zu erklärende Zeit

 

Keiner denkt an die Zukunft unserer Kinder Welt

Keiner denkt an das Leid der Hinterbliebenen

Ich höre heute noch meine Großeltern, wenn sie erzählt´

Wie grauenvoll der Krieg, endlos das Leid der Vertriebenen

 

Sie mussten alles stehen lassen und gehen

Man zwang sie einfach zur Völkerwanderung

Mit dem, was sie in ihren Händen tragen konnten, ohne zu verstehen

Warum das Schicksal so grausam, ihr Weg die Völkerwanderung

 

Wie das Wetter, die Gesundheit, das interessierte nicht

Sie mussten gehen, einfach weitergehen

Ohne zu wissen, wo das Ziel, ob es noch Licht

Sie konnten nur noch betend vor Himmel und Hoffnung stehen

 

Ob Kind, ob krank, ob gesund, ob alt

Sie wanderten viele Tage, und auch bei Nacht

Manch einer freute sich, dass ihr Nachtlager der Wald

So schwer diese Zeiten, an Zukunft kaum einer gedacht

 

Alle dachten sie nur ans Überleben

Dass alle gesund bleiben, den Weg gemeinsam weiterzugehen

Völkerwanderungen, Kriege, es sollte sie nie mehr geben

Menschheit, wach auf! Eines Tages werden wir alle vor dem letzten Atem stehen

 

Und was hat jeder von uns der Nachwelt hinterlassen?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 10.03.2023

 

 

 

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