Dienstag, 11. Juli 2023

Mancher Augenblick, viel zu schnell dahin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mancher Augenblick, viel zu schnell dahin                                

 

Zwei Schmetterlinge sitzen auf dem Blütenblattrand

So goldgelb leuchten ihre Flügel

Ich strecke sie langsam aus, meine Hand

Sie fliegen nicht weg. Leises Lied, drüben auf dem Hügel

 

Sie genießen Sonnenwärme, den Nektar

Sonnenlicht umarmt ihre Schönheit

So wundervoll dieser Augenblick war

Wo ich sie vergessen, einfach vergessen, die Zeit

 

Ich schaute den Schmetterlingen zu

Eine Schnecke, bedacht und langsam, auf dem Blumentopfrand

Ich nehme sie weg, lege sie ins Blumenbeet, deck sie mit Segen zu

Und wünsche ihr, dass sie es bald findet, ihr Traumland

 

An der Wasserquelle zwei Amseln sich erzählen

Was ich, leider, nicht verstehe

Die Meise fliegt zu den Futterhäuschen, sie kann wählen

Natur voller Wunder, wohin ich schaue, wohin ich gehe

 

Eine Ameise quält sich mit einem verwelkten Blatt

Am Gartenzaun schlüpft ein Igel hindurch, als ob er dort zuhause

Natur, ihre so einzigartigen Wunder hat

Wie schade, dieser Augenblick so schnell dahin. Als ob alle endlich zuhause

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  03.07.2023

 

 

                                                          

 

 

 

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