Foto:©Elisabeth Anton
Mancher Augenblick, viel zu schnell dahin
Zwei Schmetterlinge sitzen auf dem Blütenblattrand
So goldgelb leuchten ihre Flügel
Ich strecke sie langsam aus, meine Hand
Sie fliegen nicht weg. Leises Lied, drüben auf dem Hügel
Sie genießen Sonnenwärme, den Nektar
Sonnenlicht umarmt ihre Schönheit
So wundervoll dieser Augenblick war
Wo ich sie vergessen, einfach vergessen, die Zeit
Ich schaute den Schmetterlingen zu
Eine Schnecke, bedacht und langsam, auf dem Blumentopfrand
Ich nehme sie weg, lege sie ins Blumenbeet, deck sie mit Segen zu
Und wünsche ihr, dass sie es bald findet, ihr Traumland
An der Wasserquelle zwei Amseln sich erzählen
Was ich, leider, nicht verstehe
Die Meise fliegt zu den Futterhäuschen, sie kann wählen
Natur voller Wunder, wohin ich schaue, wohin ich gehe
Eine Ameise quält sich mit einem verwelkten Blatt
Am Gartenzaun schlüpft ein Igel hindurch, als ob er dort zuhause
Natur, ihre so einzigartigen Wunder hat
Wie schade, dieser Augenblick so schnell dahin. Als ob alle endlich zuhause
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
03.07.2023
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