Foto:©Elisabeth Anton
Mensch, vergiss sie nie, die Macht deiner Vergänglichkeit
Der Wald strahlt mit seinem Farbenmeer
Weit über seine Baumkronen hinaus
Das Fass der Vergänglichkeit wird nie leer
Was mal begann, ist irgendwann zu Ende, aus
Lebe deine Zeit, mit jedem neuen Morgen
Wenn auch nur in manchem Augenblick
Auch wenn Tränen dabei und Sorgen
Lebe dein Leben, es kommt kein Tag zurück
Mit jedem Tag der vergeht
Bist du ihm wieder näher, deinem Tod
So schnell der Herbst des Lebens vor uns steht
Die Zeit fragt nicht, ob du glücklich oder in Not
Mensch, genieße deine Stunden, irgendwie
Auch wenn es manchmal bitter schwer
So schnell singt uns das Leben seine Herbstsymphonie
So grausam schnell sind die Seiten deines Buches nicht mehr leer
Die Jahreszeiten deines Lebens
Sie schreiben jeden Morgen auf ein neues Blatt
Was der Tag dir geschenkt, was wertvoll, was vergebens
Solange die Uhr deines Lebens noch Stunden hat
Genieße, jeden Tag ein Stück deiner Zeit
Freue dich, auch wenn die Sonne mal nicht scheint
Mensch, vergiss sie nie, die Macht deiner Vergänglichkeit
Irgendwann zu spät, wenn dein Herz, mit Rosen in der Hand, vor einem Grabe weint
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
17.10.2021
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