Samstag, 8. Juli 2023

Wie traurig, unsere Wirklichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Foto:©Elisabeth Anton

 

Wie traurig, unsere Wirklichkeit                              

 

Versteinert, meine Atmung

Sah ich die Bilder der Wirklichkeit

An den Grenzen Europas stirbt die Hoffnung

Wo ist sie nur hin, unsere Menschlichkeit

 

Völkerwanderungen, voller Elend und Not

Die Welt schaut zu, Kriege werden weitergeführt

Auf unserem Erdball weint, entsetzt, selbst der Tod

Unschuldige werden allein gelassen. Wen hat´s berührt

 

Wenn der Himmel unsere Erde sieht

Wird er all diese unmenschlichen Taten nicht übersehen

Wenn ein Hoffnungsloser vor Krieg und Hunger flieht

Lässt man ihn noch durch Regen und Fluss gehen

 

Bilder, Bilder, die ich heute, bei den Nachrichten gesehen

Sie machen Angst! Haben die Menschen ihr Herz verloren

Unschuldige Flüchtlinge lässt man in Not, Regen, Hunger stehen

Haben „die Mächtigen“ dieser Erde vergessen, warum jeder von uns geboren

 

Mein Atem stockt, meine Gedanken weinen

Mein Herz entsetzt, was meine Augen alles gesehen

Menschheit, willst du dich nicht bald in Frieden vereinen

Wirst du bald, sehr bald, an eigener Herzlosigkeit zugrunde gehen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   21.10.2015

 

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