Foto:©Elisabeth Anton
Wie traurig, unsere Wirklichkeit
Versteinert, meine Atmung
Sah ich die Bilder der Wirklichkeit
An den Grenzen Europas stirbt die Hoffnung
Wo ist sie nur hin, unsere Menschlichkeit
Völkerwanderungen, voller Elend und Not
Die Welt schaut zu, Kriege werden weitergeführt
Auf unserem Erdball weint, entsetzt, selbst der Tod
Unschuldige werden allein gelassen. Wen hat´s berührt
Wenn der Himmel unsere Erde sieht
Wird er all diese unmenschlichen Taten nicht übersehen
Wenn ein Hoffnungsloser vor Krieg und Hunger flieht
Lässt man ihn noch durch Regen und Fluss gehen
Bilder, Bilder, die ich heute, bei den Nachrichten gesehen
Sie machen Angst! Haben die Menschen ihr Herz verloren
Unschuldige Flüchtlinge lässt man in Not, Regen, Hunger stehen
Haben „die Mächtigen“ dieser Erde vergessen, warum jeder von uns geboren
Mein Atem stockt, meine Gedanken weinen
Mein Herz entsetzt, was meine Augen alles gesehen
Menschheit, willst du dich nicht bald in Frieden vereinen
Wirst du bald, sehr bald, an eigener Herzlosigkeit zugrunde gehen
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
21.10.2015
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