Sonntag, 22. Oktober 2023

Wenn mein Schritt Heimaterde berührt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wenn mein Schritt Heimaterde berührt                           

 

Es war so schön, deinen Boden zu betreten

Deine Erde zu spüren, atmen deine Luft

Ich danke für diese Zeit. Vor manchem Grab stand ich zu beten

Und merkte, wie still und einsam mancher Blumenduft

 

Die Stunden in Hatzfeld sind wie Paradiesgarten

Wie Zaubermärchen in farbenbunter Blütenwelt

Lange, lange musste ich auf diese Reise warten

Endlich war ich wieder daheim, zuhause in Hatzfeld

 

Sorgen vergessen, Tränen, Kummer und Leid

Ich lebe in meiner Heimat nur ihre Wirklichkeit

Ich lebe, atme, freue mich, genieße diese einmalige Zeit

Ich genieße diese Wohltat heimatlicher Geborgenheit

 

Reich, reich ist die Zeit, die ich in Hatzfeld gelebt

Wie Wunder berühren, empfinde ich diese Stunden

Vor dem Hl. Florian, der Kirche, dem Friedhof, mein Herz gebebt

Heimweh, Heimweh bleibt immer. Nie heilen sie, diese Wunden

 

Ich lebe diese Zeit in meiner Heimat, in Hatzfeld

Obwohl vieles, fast alles, schon ein anderes Gesicht

Klatschmohn, Kornblumen zieren Wegrand und das weite Feld

Heimat, eine „zweite“ Heimat gibt es für mich nicht

 

Ich danke dem Himmel für jede Möglichkeit

Diesen Weg nach Hause, nach Hatzfeld zu fahren

Heimat, sie war so wohltuend bei dir, diese schöne Zeit

Stunden voller Glück, weit weg von der Welten Gefahren

 

Heimat, die Stunden bei dir sind Wohltat für meiner Seele stilles Glück

Ich spüre jeden Schritt, wenn er deinen Boden berührt

Heimaterde! Erinnerungen kommen langsam zurück

Hatzfeld, himmlische Wohltat, wenn mein Schritt deine Erde spürt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                11.06.2005

 

 

 

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