Foto:©Elisabeth Anton
Wenn mein Schritt Heimaterde berührt
Es war so schön, deinen Boden zu betreten
Deine Erde zu spüren, atmen deine Luft
Ich danke für diese Zeit. Vor manchem Grab stand ich zu beten
Und merkte, wie still und einsam mancher Blumenduft
Die Stunden in Hatzfeld sind wie Paradiesgarten
Wie Zaubermärchen in farbenbunter Blütenwelt
Lange, lange musste ich auf diese Reise warten
Endlich war ich wieder daheim, zuhause in Hatzfeld
Sorgen vergessen, Tränen, Kummer und Leid
Ich lebe in meiner Heimat nur ihre Wirklichkeit
Ich lebe, atme, freue mich, genieße diese einmalige Zeit
Ich genieße diese Wohltat heimatlicher Geborgenheit
Reich, reich ist die Zeit, die ich in Hatzfeld gelebt
Wie Wunder berühren, empfinde ich diese Stunden
Vor dem Hl. Florian, der Kirche, dem Friedhof, mein Herz gebebt
Heimweh, Heimweh bleibt immer. Nie heilen sie, diese Wunden
Ich lebe diese Zeit in meiner Heimat, in Hatzfeld
Obwohl vieles, fast alles, schon ein anderes Gesicht
Klatschmohn, Kornblumen zieren Wegrand und das weite Feld
Heimat, eine „zweite“ Heimat gibt es für mich nicht
Ich danke dem Himmel für jede Möglichkeit
Diesen Weg nach Hause, nach Hatzfeld zu fahren
Heimat, sie war so wohltuend bei dir, diese schöne Zeit
Stunden voller Glück, weit weg von der Welten Gefahren
Heimat, die Stunden bei dir sind Wohltat für meiner Seele stilles Glück
Ich spüre jeden Schritt, wenn er deinen Boden berührt
Heimaterde! Erinnerungen kommen langsam zurück
Hatzfeld, himmlische Wohltat, wenn mein Schritt deine Erde spürt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
11.06.2005

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