Foto:©Elisabeth Anton
Herbst, welch farbenbunte Vergänglichkeitssymphonie
Wolkenberge schieben sich am Himmel hin und her
Bunt gefärbte Blätter welken trotz herrlichster Farbenpracht
Bald sind all die schönen Baumkronen leer
Was haben sie im Sommer, für uns, kühlen Schatten vollbracht
Herbst zieht vorbei, man kann spüren
Die Natur wird müde, die Ernten vollbracht
Langsam werden Welken und Ruhe die Erde berühren
Und immer kälter und stiller wird die Nacht
Im Kreislauf der reichen Jahreszeiten
Geht nun der Herbst im großen Schritt
Seine Farbenmacht zu sehen, über Wiesen, der Felder Weiten
Der Herbst, sein Welken nimmt die Sommerpracht mit
Bunte Blätter fallen aus ihren Baumkronen
Küssen sanft die Erde, betten sich zum Schlaf
Die Schwalben nicht mehr auf dem elektrischen Draht thronen
Sie sind längst weg. Im Stall blökt das Schaf
Es ist so schön, diesen Blättertanz zu erleben
Wenn der Herbstwind Kraft und Sanftmut zeigt
Was kann die Natur uns so göttliche Wunder geben
Nach Frühling und Sommer, ihren letzten Reichtum sie neigt
Die Ernte vollzogen, die Blätterbuntheit dahin
Kein Vogel singt mehr in den Apfelbaumzweigen
Jede Jahreszeit geprägt von Ziel, Reichtum, Sinn
Irgendwann muss sich alles der Vergänglichkeit neigen
Herbstzeit, welch Balsam für Herz, meine Gedankengalerie
Ich atme diese Schönheit der bunten Blätterfarben
Herbstzeit, welch Farbenkünstlergenie
Du streust leuchtende Farbenpracht für des Welkens Narben
Herbstzeit, welch Kunstwerk der Natur
Prachtgemälde reihen sich in Eigenregie
Herbstzeit, dein Welken ist unserer Augenblicke schweigende Spur
Herbstzeit, was bist du eine so wundervolle Vergänglichkeitssymphonie
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
03.10.2012
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