Foto:©Elisabeth Anton
Wenn Heimweh nach Hause will
Düster draußen,
das Herbstwetter spricht
Der Morgen, als ob er traurig
Der Himmel unsichtbar, kein Sonnenlicht
Herbstatmosphäre düster, schaurig
Regentropfen fallen still und leise
So sanft sie die Erde berühren
Die Natur, was ist sie so weise
Sie lässt uns Licht und Schatten spüren
In diesem hoffnungslosen Morgengrau
Bin ich in Gedanken weit fort
Hoffnungsvoll ich zum Wolkenmeer schau
Sie schweigen, ziehen an einen fremden Ort
Ich bleib mit meinem Schmerz allein
Allein mit Heimweh und Verzweiflung
So gerne würde ich auf dem Weg nach Hause sein
Ruhe finden, begegnen mancher Erinnerung
Ich habe Heimweh, Heimweh nach Daheim
Ich sehne mich nach meinen alten Akazienbaumkronen
Was konnten sie Wohltat, Zauber und Wunder sein
Was konnten sie die Bienen mit Nektar belohnen
So eifrig sammelten die Bienen den Blütenstaub
Um, für uns, den guten, gesunden Honig zu machen
Erinnerungen, ihr werdet wohl nie taub
Ihr rollt sie alle auf, die unzählig erlebten Tatsachen
Was war es mal schön, in meiner Heimat Hatzfeld
Diese Heimatgeborgenheit, welch eigenartiges Glück
Sehe sie heute noch die Blumen, als ob gestreut übers Feld
Voller Dank und Ehrfurcht schau ich auf diese Jahrzehnte zurück
Jahrzehnte daheim, welch reiches Seelenglück
Jahre voller heimatlicher Einzigartigkeit
Gelebte Jahrzehnte in meiner Heimat, alle ohne Zurück
Ich weine. Ich habe Heimweh nach Heimatgeborgenheit
In Gedanken bin ich beim letzten Blatt
Schlage das Buch meiner Erinnerungen zu. Eine Träne fällt
Heimat, was warst du eine so reiche, so schöne Stadt
Die Geschichte hat dich nie übersehen, du mein edles Hatzfeld
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.11.2012

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