Foto:©Elisabeth
Anton
Heimatjahrzehnte, nur noch eine Zahl
Ich stehe am Fenster, schau zu den Schneeflocken
Diese Zaubersterne fallen leise zur Erde nieder
Ich atme heimatliche Zeit, wenn Erinnerungen locken
Vor mir die Eisblumen, Rosen, Veilchen, der Flieder
Vor mir die Winterwelt in den Gassen, Wiesen, Feld
Überall hat die Natur ihre Schönheit verteilt
Heimat, es gibt dich nicht mehr, nicht mehr „mein Hatzfeld“
Die Vergänglichkeit auch in deinen Gassen verweilt
Menschen kommen, Menschen gehen
Unsere Ahnen, was schufteten sie für Heimat. Ihr Leben war Aufopferung
Generationen das Banat aufgebaut, blühende Städte, Dörfer zu sehen
Wo heute, überall, nur noch gelebte Erinnerung
Die Deutschen wurden ausgesiedelt, irgendwann. Schwer diese Zeit
Unsere Ahnen opferten ihr Leben, damit Heimat entsteht
Wie wundervoll sie war, daheim, die Weihnachtszeit
Heute, heute nur noch die Erinnerung durch Heimatgassen geht
Weihnachten zuhause, der Liebe heiliges Fest
Schneeflocken fielen leis und sacht vom Himmelszelt
Erinnerungen, ich umarme euch ganz fest
Ihr seid mir geblieben, nur ihr, von meiner Heimat Hatzfeld
Weihnachten in der Heimat, es war einmal
Tief im Herzen weine ich nach Zuhause
Heimat, Jahrzehnte daheim, nur noch eine Zahl
Heimatschicksal, auch du machst mal Pause
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.12.2023

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen