Donnerstag, 11. Januar 2024

Heimatjahrzehnte, nur noch eine Zahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Heimatjahrzehnte, nur noch eine Zahl                     

 

Ich stehe am Fenster, schau zu den Schneeflocken

Diese Zaubersterne fallen leise zur Erde nieder

Ich atme heimatliche Zeit, wenn Erinnerungen locken

Vor mir die Eisblumen, Rosen, Veilchen, der Flieder

 

Vor mir die Winterwelt in den Gassen, Wiesen, Feld

Überall hat die Natur ihre Schönheit verteilt

Heimat, es gibt dich nicht mehr, nicht mehr „mein Hatzfeld“

Die Vergänglichkeit auch in deinen Gassen verweilt

 

Menschen kommen, Menschen gehen

Unsere Ahnen, was schufteten sie für Heimat. Ihr Leben war Aufopferung

Generationen das Banat aufgebaut, blühende Städte, Dörfer zu sehen

Wo heute, überall, nur noch gelebte Erinnerung

 

Die Deutschen wurden ausgesiedelt, irgendwann. Schwer diese Zeit

Unsere Ahnen opferten ihr Leben, damit Heimat entsteht

Wie wundervoll sie war, daheim, die Weihnachtszeit

Heute, heute nur noch die Erinnerung durch Heimatgassen geht

 

Weihnachten zuhause, der Liebe heiliges Fest

Schneeflocken fielen leis und sacht vom Himmelszelt

Erinnerungen, ich umarme euch ganz fest

Ihr seid mir geblieben, nur ihr, von meiner Heimat Hatzfeld

 

Weihnachten in der Heimat, es war einmal

Tief im Herzen weine ich nach Zuhause

Heimat, Jahrzehnte daheim, nur noch eine Zahl

Heimatschicksal, auch du machst mal Pause

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   18.12.2023

 

 

 

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