Foto:©Elisabeth Anton
Monolog meines Lebens
Zwei Schicksale, sie sind
Der Monolog meines Lebens
Wenn er leise säuselt, der Abendwind
Sortieren meine Tränen aus, zwischen Glück und Vergebens
Du stiller Monolog meines Lebens
Du bist mir immer treu geblieben
Auch wenn so vieles einfach vergebens
Wichtig blieb nur, dass wir uns lieben
Ein Weg, so voller Schmerz und Leid
Das ist so bitter, zu sehen, was vergebens
Plötzlich, plötzlich blieb sie stehen, unsere Zeit
Und es begann mein Monolog des Lebens
Allein mit Weh und Leid, am Morgen
Allein, wenn erdrückend still die Nacht
Kummer und Leid sind die Rosen und Dornen meiner Sorgen
Alles sinnlos, egal worüber ich nachgedacht
Plötzlich, plötzlich stand alles so still
Diese Alzheimer hat uns alles, alles genommen
Es ist egal ob ich verweigere oder sage „Ich will.“
Keiner sagt mir, warum ich zwei Schicksalsschläge bekommen
Man will lächeln, leben, fröhlich sein
Doch wenn meine Gedanken zu Ende, ist alles vergebens
Es tut so bitter weh, diese Alzheimer, sie ließ mich allein
Allein, ganz allein, mit dem Monolog meines Lebens
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.08.2009
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