Foto:©Elisabeth Anton
Eisblumen an den Fensterscheiben, die Wunder heimatlicher Weihnacht
Eisblumen an den Fensterscheiben
Das sind Erinnerungen an zuhaus
Was konnten sie so lange, bis heute, bleiben
Eisblumen an den Scheiben, welch Zauber, wenn Winter über Garten, Felder, Haus
Sie glitzerten im aufgehenden Sonnenlicht
Wie Gardinenspitzen klebten sie an den Fensterscheiben
Erinnerungen so schön, ich vergaß sie nicht
Die Eisblumen in meinem Elternhaus, an den Fensterscheiben
Und wenn Weihnachten vor der Tür
Konnte man die Ehrfurcht vor dem Heiligen Fest spüren
Tauben flogen jeden Tag ihre Kür
Hinaus, weit über Felder. Futtertrog im Hof, welch Freude Körner zu berühren
Sie zu fressen, auch an eisigen Wintertagen
Wo, Großi, den Futtertrog im Hof immer gefüllt
Heimat, so viele schweigenden Fragen
Wenn Heimweh mich wortlos in seine Arme hüllt
In Gedanken bin ich weit, zuhause
Wo der Winter, damals, seine Wunder überall verteilt
Geschichte, welch traurige Pause
Seit Heimat verschwunden, nur noch Heimweh in meinem Herzen weilt
Weihnachten daheim, zuhause in meiner Heimat
Ein Fest des Herzens, der Liebe, der Seele
Heimat, nur sie, diese grenzenlose Magie hat
Wenn mein Heimweh weiß, was ich bedingungslos wähle
Immer den Weg nach Hause, in meine Heimat
Wo das Leben, einst, reich an Heimatgeborgenheit
Wo jeder wusste, spürte, das ist meine Stadt
Hatzfeld, meine Heimat, sie bleibt unvergessen, unsere einzigartige Weihnachtszeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
14.12.2024

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