Freitag, 20. Dezember 2024

Mensch, was denkst du, wo dein Weg enden wird

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mensch, was denkst du, wo dein Weg enden wird             

 

Mensch, du musst aufwachen

Wenn du nicht, eines Tages

Im Nichts von Niemandsland

Nur noch ein „Gewesen!“

Wir bewundern die Sterne nicht mehr

Wir sehen sie nicht, die Reichtümer von Erde und Natur

Wir bücken uns nicht mehr zu den Blumen

Wir ehren und achten nicht mehr, was uns kostenlos geschenkt

Wir sehen die hungernden, leidenden Kinder nicht mehr

Wir leben keine Ehrfurcht mehr, Ehrfurcht vor Leben und Alter

Wir sind nicht mehr dankbar, dass uns Leben geschenkt

Wir lassen die Obdachlosen, die Armen allein

Wir verbieten sie nicht, gesetzlich, jegliche Folter, Kriege

Man baut weitere Waffenfabriken

Man organisiert Kriege auf fernen Kontinenten

Damit im eigenen Land Wohlstand garantiert

Während hier, tausende Arbeitsplätze in Gefahr

Keine Rücksicht mehr auf „Mensch“

Wir leben die Liebe nicht mehr

Wir sehen nicht mehr, wo Hilfe notwendig

Dass wir zusammenhalten müssen, auf allen Wegen

Für den Frieden, die Freiheit, die Gerechtigkeit, für alle Menschen

Mensch, was denkst DU, wo dein Weg enden wird

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 07.12.2024

 

 

 

 

 

 

 

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