Foto:©Elisabeth
Anton
Mensch, was denkst du, wo dein Weg enden wird
Mensch, du musst aufwachen
Wenn du nicht, eines Tages
Im Nichts von Niemandsland
Nur noch ein „Gewesen!“
Wir bewundern die Sterne nicht mehr
Wir sehen sie nicht, die Reichtümer von Erde und Natur
Wir bücken uns nicht mehr zu den Blumen
Wir ehren und achten nicht mehr, was uns kostenlos geschenkt
Wir sehen die hungernden, leidenden Kinder nicht mehr
Wir leben keine Ehrfurcht mehr, Ehrfurcht vor Leben und Alter
Wir sind nicht mehr dankbar, dass uns Leben geschenkt
Wir lassen die Obdachlosen, die Armen allein
Wir verbieten sie nicht, gesetzlich,
jegliche Folter, Kriege
Man baut weitere Waffenfabriken
Man organisiert Kriege auf fernen Kontinenten
Damit im eigenen Land Wohlstand garantiert
Während hier, tausende Arbeitsplätze in Gefahr
Keine Rücksicht mehr auf „Mensch“
Wir leben die Liebe nicht mehr
Wir sehen nicht mehr, wo Hilfe notwendig
Dass wir zusammenhalten müssen, auf allen Wegen
Für den Frieden, die Freiheit, die Gerechtigkeit, für alle Menschen
Mensch, was denkst DU, wo dein Weg enden wird
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.12.2024
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