Foto:©Elisabeth
Anton
Ich bete zu dir, voller Dank und Ehrfurcht
Mein Herrgott, wo immer ich bin
Ich weiß, deine Nähe nicht zu sehen
Aber ich spüre sie, ich fühle Ziel und Sinn
Ohne dich könnte ich schwere Wege nie gehen
An meiner Seite warst du immer
Wo tiefste Traurigkeit mich erdrückt, Schmerz und Leid
Wenn es still in der Nacht, im Zimmer
Spüre ich deine schweigende Anwesenheit
Ohne dich wären meine Wege bitterschwer
Unvorstellbar es zu erreichen, manches Ziel
Wenn mein Hoffnungsglas fast leer
Höre ich in die Zeit, spüre deiner Kraft so viel
Mein Herrgott, ohne dich, alles nur noch unerreichbar
Du gabst mir immer die Kraft, für jeden Weg, zu jeder Zeit
Schon wieder zieht es leise davon, das Jahr
Das mir gezeigt, ohne dich, mein Herrgott, keine Kraft, keine Geborgenheit
Im Gebet an dich, mit gefalteten Händen
Spüre ich, wie mächtig deine Kraft, deine Geborgenheit
Schau ich über mein Leben, zu den Bildern an den Wänden
Weiß ich, du warst, bist und bleibst meine Kraft, meine Glückseligkeit
Mein Herrgott, wenn ich ganz unten, im tiefen Tal
Oder oben am Gipfelkreuz, dem Himmel so nah
Weiß ich, dass alles Dasein vergänglich, ein „Es war einmal!“
Dass du immer mich behütet, egal was auch geschah
Mein Dank, meine Ehrfurcht gehören dir
Ich bete mit gefalteten Händen, stehend vor der Nacht
Meine Dankbarkeit, meine Gebete, sie gehören dir
Mein Herrgott, ohne dich wären meine Tage nur finstere Nacht
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
14.12.2024

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