Mittwoch, 15. Januar 2025

Ich bete zu dir, voller Dank und Ehrfurcht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ich bete zu dir, voller Dank und Ehrfurcht             

 

Mein Herrgott, wo immer ich bin

Ich weiß, deine Nähe nicht zu sehen

Aber ich spüre sie, ich fühle Ziel und Sinn

Ohne dich könnte ich schwere Wege nie gehen

 

An meiner Seite warst du immer

Wo tiefste Traurigkeit mich erdrückt, Schmerz und Leid

Wenn es still in der Nacht, im Zimmer

Spüre ich deine schweigende Anwesenheit

 

Ohne dich wären meine Wege bitterschwer

Unvorstellbar es zu erreichen, manches Ziel

Wenn mein Hoffnungsglas fast leer

Höre ich in die Zeit, spüre deiner Kraft so viel

 

Mein Herrgott, ohne dich, alles nur noch unerreichbar

Du gabst mir immer die Kraft, für jeden Weg, zu jeder Zeit

Schon wieder zieht es leise davon, das Jahr

Das mir gezeigt, ohne dich, mein Herrgott, keine Kraft, keine Geborgenheit

 

Im Gebet an dich, mit gefalteten Händen

Spüre ich, wie mächtig deine Kraft, deine Geborgenheit

Schau ich über mein Leben, zu den Bildern an den Wänden

Weiß ich, du warst, bist und bleibst meine Kraft, meine Glückseligkeit

 

Mein Herrgott, wenn ich ganz unten, im tiefen Tal

Oder oben am Gipfelkreuz, dem Himmel so nah

Weiß ich, dass alles Dasein vergänglich, ein „Es war einmal!“

Dass du immer mich behütet, egal was auch geschah

 

Mein Dank, meine Ehrfurcht gehören dir

Ich bete mit gefalteten Händen, stehend vor der Nacht

Meine Dankbarkeit, meine Gebete, sie gehören dir

Mein Herrgott, ohne dich wären meine Tage nur finstere Nacht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  14.12.2024

 

 

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wer hätte das gedacht

                  Foto:©Elisabeth Anton     Wer hätte das gedacht                                                         Weihnachtszei...