Foto:©Elisabeth Anton
Mensch, wann siehst DU den Sinn unseres Daseins
Noch als Kind
Bekam ich mit
Was ich nicht glauben wollte
Nicht verstehen
Weil so furchtbar für mich
Als Jugendliche, dieselbe Erinnerung
Tränen und Traurigkeit
Meiner Großeltern tiefstes Leiden
Für ihr ganzes Leben lang
Ihr Sohn, „gefallen“ an der Front
Schon erwachsen, vor dem Traualtar
Viele ihrer Erzählungen vergaß ich bis heute nicht
Auch nicht den Schmerz meiner Großeltern
Über den Tod ihres an der Front gefallenen Sohnes
Im 2. WK., nur 19 Jahre alt. Ausgelöscht sein Jahrgang
Meine Großeltern litten, weinten
Bis zu ihrem Tod, mit 93, noch ein letzter Blick
Zu den Fotos ihres Sohnes, als junger Mann, in Soldatenuniform
Gekämpft in einem Krieg, den ER nie gewollt, geboren in fremdem Land
Nur, weil er Deutscher, musste er in diesen Krieg. „Gefallen“, für welche „Sache“
Inzwischen, auch meine Mutter verstorben
Mit 95, weinte sie noch um ihren Bruder
Der, „gefallen“ in diesem sinnlosen Krieg
Organisiert durch der Mächtigen Gier
Bis heute, bis heute ist´s genauso geblieben
Inzwischen habe ich Angst
Angst um die Zukunft unserer Kinder
Wenn ich sehe, dass Milliarden für Waffen vorprogrammiert
Waffen, die alle nur töten, morden, wie in jedem Krieg
Und ich bin machtlos, machtlos mit meinem Wunsch „Frieden für die Welt!“
Generationen haben geweint, bis zu ihrem Tod
Um die getöteten Unschuldigen, die getöteten Soldaten, in allen Kriegen
Um ihre Söhne, Männer, Brüder, ihre getöteten Kriegshelden
Und keiner will den Frieden, so zeigt es die grauenhafte Wirklichkeit
Und alle schauen diesem Töten, diesen Gräueltaten, Hunger und Leiden zu
Die Menschen werden zur Völkerwanderung gezwungen
Mensch, wann siehst DU endlich den Sinn unseres Daseins
Jeder von uns, WIR ALLE, auf dieser schönen, reichen Welt
WIR ALLE, ALLE, haben nur ein einziges Leben
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
24.05.2025
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