Foto:©Elisabeth Anton
Und seine Tränen fielen auf seine zitternde Hand
Weihnachten an der Front. Großvaters Erinnerungen aus seiner Kriegszeit
Weihnachtserinnerungen, sie lassen mich weinen
Wenn Großvater, mit zitternder Hand, sie erzählt
Er sagte, dass nicht mal Sterne mehr scheinen
Wenn der Krieg sich seine Opfer auserwählt
Er erlebte Weihnachten an der Front
Er sah, wie sein Freund neben ihm erfroren
Großvater erzählte mir, wo der größte Schmerz wohnt
Dass die Menschen nicht mehr wissen, warum wir geboren
So oft hat er mir seine Erinnerungen erzählt
Wie bitter schwer es war, nicht zu erfrieren, zu sterben
Jeder hat damals nur „Hoffnung“ gewählt
Wieder nach Hause zu kommen, nicht zu sterben
Wenn er zu erzählen begann, mit mancher Erinnerung
Zitterten seine Hände, in seinen Augen die Tränen
Er schüttelte so oft den Kopf, konnte nicht verstehen, dass manche Erinnerung
Nie verblasst, kann immer nur Schmerz und Leiden erwähnen
Großvater hat so oft gewarnt, klargemacht
Dass, für Menschheit und Erde nur Frieden, nur Frieden und das Gute zählen
Weil am Ende, an jedem Ende steht des Todes Macht
Daher soll man im Leben die Liebe, Frieden und Umarmung wählen
Und seine Tränen fielen auf seine zitternde Hand
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
13.12.2025

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