Foto:©Elisabeth Anton
Neujahr zuhause, daheim in der Heimat
Wenn es Neujahr, zuhause in der Heimat
War alles wie im Märchenland
Überall Schnee. Garten, Felder zugedeckt
Meine Heimat, eine Winterzauberstadt
Und morgens, im hohen Schnee, der Hahn alle geweckt
Ein breiter Weg geschaufelt, durch den Schnee
Bis zu dem Taubenschlag, dem Schweinestall
Erinnerungen, sie tun bitter weh
Die Zeit, sie brachte alles zu Fall
Nicht nur die Zeit gab die Richtung
Menschen, sie werden immer die Geschichte schreiben
So vieles gibt es nicht mehr, nur noch in der Erinnerung
Sie werden bis zum letzten Atemzug bleiben
Pferdeschlitten in den Gassen zu hören
Wenn ihre Glöcklein im Schritt der Pferde sich bewegt´
Mensch, was konnte ER alles zerstören
Kaum einer will sehen, dass nur Menschen alles abgesägt
Vor hunderten Jahren die Ansiedlung
So viele damals gestorben, Opfer der Zeit
Opfer der damaligen Völkerwanderung
Wo noch Kaiser und Könige sie bestimmten, die Zeit
Heute, heute vergisst man die Demokratie
Diese edle Blume, die alles schenkt
Bewahret und ehret aller Errungenschaften Siegessymphonie
Zerstört nicht, was so wunderbar, von Natur uns geschenkt
Neujahr daheim, ein Fest für alle, für Groß und Klein
Man freute sich für jedes „Wünsch-Geld“
Es wird nie mehr, nie mehr wie damals zuhause sein
Nie mehr Heimat, nie mehr „Neijohr“ in meinem Hatzfeld
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
01.01.2026

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