Foto:©Elisabeth Anton
Warum kann die Welt nicht nur „Frieden“ sein
Ein kleines Fischerboot gleitet über den See
Der Hoffnung, der Sonne entgegen
Meine Gedanken, sie tun weh
Ich denke an die Unschuldigen an der Front, auf allen Wegen
Sie wollen den Krieg nicht, nicht ihr Leben opfern, zu keiner Zeit
Ich denke oft daran, was Großeltern mir immer erzählt
Wie grausam diese Kriege, warum es keine Friedenszeit
Warum wohl, die Macht, den Frieden nicht wählt
Der See ruht im wärmenden Sonnenschein
Schwäne im See, Raben, Vögel wiegen sich in den Baumkronen
Auch bist du oft traurig und allein
Sei dankbar, dass wir noch in Frieden wohnen
Ich liebe sie, diese Friedenszeit
Meine Gedanken tragen mich oft an die Front
Ich denke an die Unschuldigen, wie kurz mancher Lebenszeit
Wieviel Leiden in den Herzen der Hinterbliebenen wohnt
Warum, warum kann die Welt nicht nur Frieden sein
Warum tötet man diese unschuldigen Soldaten
Warum, warum müssen all diese Opfer sein
Junges Leben dahin, es bleiben nur noch die „Geschichtsdaten“
Mensch, wach endlich auf!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
15.01.2026
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